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Schock vor Spielbeginn

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Quakenbrück. Die meisten Plätze leer, keine Musik, die Spieler in der Kabine – um 19 Uhr deutete gestern in der Artland Arena nur wenig daraufhin, dass hier kurz darauf eine Basketball-Partie ausgetragen werden sollte. Das Spiel begann mit 30 Minuten Verspätung,

Der Grund: Etwa 45 Minuten vor dem geplanten Beginn war eine ältere Frau in der Arena mit Herzproblemen zusammengebrochen und musste ärztlich behandelt werden. Die Quakenbrückerin besitzt seit Jahren eine Dauerkarte für die Spiele der Dragons.

Center Florian Hartenstein, der sich gerade aufwärmte, hatte den Notfall vom Feld aus erkannt und sofort Hilfe angefordert. Glück im Unglück: In der Arena lagert ein Defibrillator. Noch vor dem Eintreffen des Notarztes leisteten Teamarzt Dr. Heinz Gerd Grotepaß, Einsatzkräfte des THW sowie Sanitäter Erste Hilfe. Die Dragons stoppen sofort den Einlass, die wenigen Fans, die bereits in der Halle waren, blieben ruhig auf den Sitzen.

Gegen 19.20 Uhr dann die erleichternde Nachricht. „Der Frau geht es den Umständen entsprechend gut“, berichtete Geschäftsführer Alexander Meilwes sichtlich erleichtert und fügte an: „Wir hoffen, dass sie bald wieder ganz gesund wird.“ Die Frau wurde ins Quakenbrücker Krankenhaus gebracht. Auf dem Weg zum Krankenwagen zurück in die Halle musste Dr. Grotepaß sogar noch einen weiteren Notfall behandeln. Ein Mann war vor der Arena angefahren worden und hatte einen Oberschenkelbruch erlitten.


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