zuletzt aktualisiert vor

Begleitet von 150 Fans Dragons wollen Revanche: Nord-Duell in Bremerhaven

Von Susanne Fetter

Will Revanche: David Holston (am Ball) und die Dragons verloren das Hinspiel gegen Bremerhaven 83:86. Foto: Rolf KamperWill Revanche: David Holston (am Ball) und die Dragons verloren das Hinspiel gegen Bremerhaven 83:86. Foto: Rolf Kamper

sfe Quakenbrück. Zehn Niederlagen haben die Artland Dragons in dieser Saison in der Basketball-Bundesliga kassiert, vier nur zu Hause. Und eine davon gegen die Eisbären. Am Samstag um 20 Uhr wollen sie in der Stadthalle Bremerhaven Revanche nehmen.

Verfolgen Sie das Spiel bei uns ab 20 Uhr im Liveticker.

83:86 ging die Partie am 29. Oktober aus. Ob er seinen Spielern das Ergebnis noch einmal in Erinnerung gerufen hat? „Aber sicher“, sagt Dragons-Trainer Stefan Koch: „Und nicht nur ihnen. Mir selbst habe ich das auch noch einmal vorgehalten. Das ist schon eine Motivation, auch, wenn sich das Team von Bremerhaven natürlich leicht verändert hat.“

Torrell Martin, der damals in Quakenbrück 23 Punkte erzielte, ist seit März verletzt, Aufbauspieler Jamison Brewer bat im Dezember um die Auflösung seines Vertrages. Sein Nachfolger Alex Gordon wurde in den letzten Partien nur wenig eingesetzt. „Im Vergleich zu Bremerhaven sind wir viel tiefer besetzt. Das sollte ein Vorteil sein“, sagt Koch.

Für seine Mannschaft geht es weiter um Platz vier in der Abschlusstabelle und damit Heimrecht in der ersten Play-off-Runde. Mit einem Sieg beim Team von Trainer Doug Spradley könnten die Drachen dahinter ein Häkchen machen. Sicher wäre der vierte Platz übrigens auch bei einem Patzer des FC Bayern, der in Bayreuth spielt. Die Eisbären stehen derzeit auf Platz zehn der Tabelle und kämpfen noch um die Qualifikation für die Play-offs.

Der Vorteil der Eisbären: „Sie haben große Aufbau- und Flügelspieler“, sagt Koch. Zur Beschreibung der größten Stärken des Gegners reicht ihm ein Wort: „Athletik. Sie können alle laufen, und sie laufen alle. Sie sind schnell, machen in der Verteidigung die Räume eng und sind gut beim Übergang in den Angriff.“ 16 erfolgreiche Schnellangriffe schloss das Team um Topscorer Chris McNaughton (12,1 Zähler im Schnitt) im Hinspiel ab. „Das war unsere schlechteste Quote“, erklärt Koch und betont: „Das wollen wir diesmal natürlich besser machen.“

Und auch das Ergebnis soll ein anderes sein. „Eigentlich waren wir im Hinspiel schon auf einem guten Weg, bis Nathan Peavy kurz nach der Halbzeit am Auge verletzt wurde. Das hat uns aus der Bahn geworfen. Das war ärgerlich“, erinnert sich Koch.

Heute um 16.30 Uhr startet das Team Richtung Bremerhaven – im Schlepptau etwa 150 Fans aus Quakenbrück.