Wiedergutmachung für verpatztes Hinspiel Artland Dragons: In Nürnberg im Beat bleiben

Fraglich ist der Einsatz von Dragons-ScharfschützeFraglich ist der Einsatz von Dragons-Scharfschütze

Quakenbrück Fragt man einen Basketballer nach seinem Musikgeschmack, lautet die Antwort in den meisten Fällen: Hip Hop. Bei den Artland Dragons ist das ähnlich und insofern könnte das Auswärtsspiel der Quakenbrücker Basketballer am Samstag (19.30 Uhr) bei den Nürnberg Falcons stilprägend sein. Nach dem starken Auftritt gegen Spitzenreiter Chemnitz in der Vorwoche (103:96) wollen die Dragons im Beat bleiben.

Möglich ist das durch den Partner, den die Nürnberger für die Partie haben. Präsentiert wird das Spiel gegen die Dragons von einem Hip-Hop-Festival, das im Juni am Nürnberger Flughafen stattfindet. Dort steht seit Mitte November die Spielstätte der Falcons in einem Zelt, nachdem die Halle am Berliner Platz wegen Brandschutzmängeln gesperrt worden war. Im Umfeld der Partie jetzt legen zwei DJs auf – für den richtigen Beat sollte also gesorgt sein. (Weiterlesen: Wieder mal ganz oben auf der Welle – Bericht vom Sieg gegen Chemnitz).

Caisin ist zuhause geblieben

Ihren Rhythmus hatten die Dragons vergangene Woche gegen Chemnitz gefunden – und wollen ihn nun beibehalten. „Wir sind einer Werfermannschaft und müssen den Ball entsprechend viel bewegen. Das hat zuletzt gut geklappt“, sagt Trainer Florian Hartenstein, der mit seiner Mannschaft wie gewohnt einen Tag vor dem Spiel in Richtung Franken gefahren ist. Nicht mit im Bus saß Youngster Radii Caisin, der mit einem Magen-Darm-Virus ausfällt. Fraglich ist darüber hinaus der Einsatz von Brian Oliver. Der US-Amerikaner hat sich gegen Chemnitz an der Schulter verletzt. Ein MRT hat immerhin schon ergeben, dass es sich um keine schwerwiegende Verletzung handelt.

Schwache Leistung im Hinspiel

Im Hinspiel war Oliver noch gar nicht im Kader der Dragons. Der Rest des Teams dürfte allerdings noch unangenehme Erinnerungen haben. Im Dezember zeigten die Dragons in eigener Halle gegen die Falcons eine der schwächsten Leistungen der Saison. Die Franken, obwohl nur mit acht Spielern angereist, gewannen mit 84:78. „Wir müssen vorsichtig sein, da sie zur Zeit auch sehr gut drauf sind“, sagt Hartenstein. Nürnberg hatte zuletzt gegen die Topteams aus Hamburg und am vergangenen Spieltag in Heidelberg Siege gefeiert.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN