Herold fällt aus, Curth und Malu fraglich Artland Dragons empfangen angeschlagene Nürnberger

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Hat seine Knieprobleme überwunden: Dragons-Spieler Chase Griffin (am Ball). Foto: KamperHat seine Knieprobleme überwunden: Dragons-Spieler Chase Griffin (am Ball). Foto: Kamper

Quakenbrück. Nach zwei Niederlagen in Serie wollen die Artland Dragons in der Pro A zurück in die Erfolgsspur. Die Quakenbrücker Basketballer empfangen am Samstag um 19.30 Uhr die Nürnberg Falcons in der Artland Arena. Der Einsatz von zwei Dragons-Spieler ist derzeit noch fraglich.

Ein Blick auf die Tabelle und die vergangenen Spiele verrät, dass sich sowohl die Dragons (Platz zwölf) als auch die Falcons (Platz zehn) nicht in Bestform befinden. Die Quakenbrücker verloren zuletzt gegen die Rostock Seawolves (78:90) und bei den Tigers Tübingen (79:99). Die Nürnberger sind sogar seit drei Spielen sieglos. „Es ist ein direkter Gegner. Gegen Nürnberg müssen wir unsere Leistung bringen“, spricht Dragons-Trainer Florian Hartenstein im vorletzten Heimspiel des Jahres von einem Duell auf Augenhöhe.

Dass die Falcons in den vergangenen Wochen viele Nachholspiele absolvieren mussten, sieht der 41-jährige Headcoach der Dragons nicht unbedingt als Vorteil: „Es könnte sein, dass sie ein bisschen platt sind. Aber es könnte auch sein, dass sie gut im Rhythmus sind. Wir müssen auf jeden Fall mit viel Energie gegen sie spielen.“

Sorgenkind Defensive

Bei der Offensive hat Hartenstein keine Bedenken. „Wir haben in den letzten Spielen immer gut gepunktet“, meint er. Mehr Sorgen macht sich der Quakenbrücker Trainer um die Defensive: „Wir müssen uns gerade in der Verteidigung wieder mehr konzentrieren und aggressiver sein“, fordert Hartenstein von seinen Spielern. Gegen die Falcons gelte es, drei Spieler in den Griff zu bekommen. „Wir müssen Jackson Ross so gut es geht aus dem Spiel nehmen. Und mit Jonathan Maier und Robert Oehle hat Nürnberg zwei kräftige Center unter dem Korb. Da müssen wir aufpassen“, spricht Hartenstein bei den Gästen von einer insgesamt jungen und talentierten Mannschaft.

Betrachtet der Dragons-Trainer seinen eigenen Kader, steht hinter dem ein oder anderen Namen ein kleines Fragezeichen. Der Einsatz von Eric Curth (Magen-Darm-Probleme) ist genau so fraglich wie der von Jonathan Malu, der im Training umgeknickt ist. „Wir müssen schauen, ob und wie wir sie einsetzen können“, sagt Hartenstein. Pierre Bland, der gegen Rostock einen Finger ins Auge bekommen hatte und in Tübingen schon wieder spielte, hat sich gut erholt und ganz normal mittrainiert. Auch Chase Griffin hat seine Knieprobleme überwunden. Den einzigen definitiven Ausfall, den die Dragons zu beklagen haben, ist der von Jonas Herold. Der 23-Jährige hat sich im Tübingen-Spiel nach einem Tritt auf den Fuß eine Kapselverletzung am Zeh zugezogen.

Nürnberg ohne seinen Kapitän

Während die Dragons einen Ausfall zu beklagen haben, müssen die Mittelfranken gleich auf mehrere Spieler verzichten. Neben Marvin Omuvwie, Ben Gahlert und Manuel Feuerpfeil können die Gäste mit Sebastian Schröder nicht auf ihren Kapitän zurückgreifen. Der 30-Jährige fällt mit einer Handverletzung die ganze Saison aus. „Er gehört zu den besten Scorern und ist ein Spieler, der die Mannschaft auf dem Feld zusammenhält“, meint Hartenstein.


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