Gegen Schalke 04 in Oberhausen Artland Dragons: Auswärtsspiel auch für den Gastgeber

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Alte Bekannte: Pierre Bland in der vergangenen Saison gegen Schalke. Foto: KamperAlte Bekannte: Pierre Bland in der vergangenen Saison gegen Schalke. Foto: Kamper

Quakenbrück Am Sonntag (18 Uhr) erwartet die Artland Dragons eine der kürzesten Auswärtsfahrten der Saison. Die Quakenbrücker Basketballer reisen zum FC Schalke 04. Gespielt wird allerdings nicht in Gelsenkirchen – die Fahrt geht ein paar Kilometer weiter.

Wie die Drachen sind auch die Schalker Aufsteiger aus der ProB. Der Sommer bei den Königsblauen verlief ähnlich unruhig, allerdings aus anderen Gründen. In der ProB hatte Schalke in der alten Halle an der Mühlbachstraße gespielt. Diese entspricht allerdings nicht den Anforderungen der Liga, und so musste für Ersatz gesorgt werden. Dieser schien mit dem Sportzentrum Schürenkamp gefunden. Doch eine spätere Überprüfung ergab, dass der Hallenboden für die rund 1,7 Tonnen schweren Standkorbanlagen nicht geeignet ist. (Weiterlesen: „Der Typ ist einfach wie ein Flummi“ – Bericht vom Sieg der Dragons gegen Hagen).

Kein Vorteil durch Ortswechsel

Es wurde also weitergesucht, und schließlich fiel eine für das Ruhrgebietsherz nur schwer zu verkraftende Entscheidung. Schalke spielt seine Heimspiele in dieser Saison in der Willy-Jürrissen-Halle in Oberhausen, 30 Kilometer von Gelsenkirchen entfernt. Der Zuschauerzuspruch bei der Heimpremiere gegen Nürnberg hielt sich in Grenzen, dennoch sieht Dragons-Trainer Florian Hartenstein in dem Ortswechsel keinen Vorteil für seine Mannschaft.

„Schalke ist eine sehr gefährliche Mannschaft“, betont der Coach. Wie schon in der vergangenen Saison ist Courtney Belger Kopf der Mannschaft von Raphael Wilder. Der Spielmacher ist bester Werfer und Vorbereiter und bekommt vor allem von Adam Touray unter dem Korb Unterstützung. „Sie spielen einen ähnlichen Stil wie zuletzt. Ich bin gespannt, wie sie taktisch auf uns reagieren“, sagt Hartenstein.

Meiste Rebounds geholt

Etwas kurios mutet derweil ein Blick auf die Statistik an. Die Dragons haben ligaweit im Schnitt bisher die meisten Rebounds geholt, Schalke die zweitmeisten. Auf der anderen Seite haben die Quakenbrücker in keiner der drei Partien das Reboundduell für sich entschieden. „Wir spielen in dieser Saison schneller, also gibt es auch mehr Würfe“, sagt Hartenstein zu diesem Thema. Viele Rebounds resultieren aus schweren Würfen, zu denen die Gegner durch die harte Defense der Dragons gezwungen werden. „Wir können die Bretter noch mehr dominieren. Insgesamt profitieren wir bisher von der sehr guten Teamchemie, die sich auch auf die Arbeit in der Defense auswirkt“, meint der Trainer.

Fitnesszustand ein großer Vorteil

Beim Spiel in Oberhausen sind bis auf Thorben Döding, der nach einer Knie-OP voll in der Reha ist, alle Spieler dabei. Insgesamt haben die Dragons bisher kaum mit Verletzungen zu kämpfen. Der gute Fitnesszustand ist sicher ein weiterer Grund für den sportlichen Lauf mit drei Siegen aus drei Spielen. Eine Fortsetzung in Oberhausen ist durchaus erwünscht.


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