Tempo und Defensive gefragt Artland Dragons als Premierengast in Kirchheim

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Aus dem Weg: Pierre Bland (am Ball) will mit den Dragons in Kirchheim ähnlich dominant auftreten wie in der zweiten Halbzeit des Auftaktspiels gegen die PS Karlsruhe Lions (links Dominique Johnson). Foto: Rolf KamperAus dem Weg: Pierre Bland (am Ball) will mit den Dragons in Kirchheim ähnlich dominant auftreten wie in der zweiten Halbzeit des Auftaktspiels gegen die PS Karlsruhe Lions (links Dominique Johnson). Foto: Rolf Kamper

Quakenbrück Genau 1252 Tage ist es her, dass die Artland Dragons ein Spiel in Baden-Württemberg absolviert haben. Das Duell am Samstag (19.30 Uhr) bei den VfL Kirchheim Knightsbringt die Quakenbrücker Basketballer jetzt wieder in den Süd-Westen Deutschlands.

Am 26. April 2015 hatten die Dragons noch in der Bundesliga mit 82:69 bei den MHP Riesen Ludwigsburg gewonnen. Für das erste Auswärtsspiel der Saison in der ProA jetzt müssen die Drachen gleich die drittweiteste Strecke (nach Ehingen und Tübingen) bewältigen. Entsprechend machte sich das Team bereits am Freitag auf den Weg in die Nähe von Stuttgart. Nicht mit an Bord war dabei Thorben Döding, der in den kommenden fünf bis sechs Wochen ausfallen wird. Der Aufbauspieler wurde unter der Woche am Meniskus operiert. „Es war kein großer Eingriff, aber wir wollten auf Nummer sicher gehen“, sagt Trainer Florian Hartenstein. Sonst sind aber alle Spieler in Schwaben mit dabei. Also auch Max Rockmann, der 2013/14 eine Spielzeit für die Knights aktiv war. (Weiterlesen: Bericht zum Auftaktsieg der Dragons gegen Karlsruhe).

Standkörbe noch nicht installiert

Für die Kirchheimer ist das Duell mit den Dragons die Saisonpremiere. Der Auftakt bei den Nürnberg Falcons war ausgefallen, da die Halle in Franken kurzfristig gesperrt worden war. Hier ist aber eine Lösung in Sicht: Die Falcons werden ihre Heimspiele bis auf weiteres in der Leichtbauhalle absolvieren, die auch schon in Gotha unf Jena für Basketball in der ProA genutzt wurde.

Die Kirchheim Knights haben mit der Sporthalle Stadtmitte ihre Spielstätte, doch auch hier gibt es einige Probleme. Die Standkorbanlagen, die ab sofort in der ProA Pflicht sind, konnten wegen fehlender Teile in Kirchheim noch nicht installiert werden. Entsprechend wird das Spiel auf hängende Körbe ausgetragen. Für Hartenstein ist das kein Problem: „Einen guten Basketballer stört das nicht. Hauptsache, es ist ein Korb da.“

Wieder ein körperlich großer Gegner

Aus sportlicher Sicht erwartet sein Team erneut eine im wahrsten Sinne des Wortes große Aufgabe. Wie Auftaktgegner Karlsruhe (78:67) haben die Knights einige hochgewachsene und physisch sehr präsente Spieler im Kader. „Dadurch, dass sie noch nicht gespielt haben, sind sie schwer einzuschätzen. Sie werden ähnlich wie Karlsruhe körperlich spielen. Wir wollen wieder schnell agieren und gut verteidigen“, betont Hartenstein. Wie das klappen soll, weiß der Trainer auch schon: „Wir werden noch etwas mehr rotieren, um die Energie hochzuhalten.“

Ehingen gegen Tübingen wird nachgeholt

Nachgeholt wird übrigens die ProA-Partie des Teams Ehingen Urpsring gegen die Tigers Tübingen, die nach einem Stromausfall am vergangenen Sonntag nach dem ersten Viertel abgebrochen worden war. Die Teams müssen sich nun auf einen Termin vor dem Ende der Hinrunde einigen. Vorteil: Zwischen Tübingen und Ehingen liegen nur rund 70 Kilometer. Für die Dragons wäre eine erneute Anreise in den Süden jedenfalls deutlich komplizierter gewesen.


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