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„Es hat mit Ryan nicht gepasst“ Dragons: Sehr guter Typ und Kämpfer – Buckman soll es richten

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<em>Im Frankfurter Trikot</em> im Oktober 2010, am Sonntag im Team der Dragons gegen Frankfurt: Bradley Buckman (links), hier im Duell mit Adam Hess. Foto: Rolf KamperIm Frankfurter Trikot im Oktober 2010, am Sonntag im Team der Dragons gegen Frankfurt: Bradley Buckman (links), hier im Duell mit Adam Hess. Foto: Rolf Kamper

Quakenbrück. Am Mittwoch auch beim wiederholten Nachfragen noch geheim gehalten, am Donnerstag morgens bereits in Quakenbrück präsent, also beim bohrenden Fragen schon im Flieger unterwegs. Ein Neuer ist da, ein weiterer Spieler auf der Position vier für die Rolle des großen Flügels oder kleinen Centerspielers, international Forward genannt im Basketball. Sein Name: Bradley Buckman, seine Aufgabe: mehr bieten als Vorgänger Ryan Gomes.

Denn von dem mit 482 NBA-Spielen und entsprechend hohen Erwartungen Anfang Dezember geholten Amerikaner haben sich die Dragons getrennt. Nicht erst gestern, wie sich jetzt zeigte, sondern vor der kurzen Liga-Pause wegen des All-Star-Wochenendes, um erst jetzt diese Nachricht publik zu machen. Gomes flog ohne Rückflugticket in die USA nach handelsüblich einvernehmlicher Trennung. „Leider hat es sich für beide Seiten nicht so entwickelt, wie die Dragons und Ryan sich das vorgestellt haben“, erklärte Trainer Stefan Koch offiziell und fügte hinzu: „Wir mussten uns eingestehen, dass es mit Ryan nicht gepasst hat.“

Dabei hatten die Dragons mit Gomes den dritten Spieler auf dieser Position probiert. Nach Andrew Drevo bis zum 27. Oktober, Dennis Horner im Monat November und danach erneut Drevo in somit insgesamt zehn Spielen (8 BBL, 2 Eurocup), sollte der mit großen Vorschusslorbeeren geholte Gomes die Lösung sein, die der Texaner aber in zehn Spielen mit wenig Bewegung und Durchsetzung nicht wurde.

Und nun endgültig Buckman werden soll, der im Gegensatz zu Gomes bereits Europa sogar reichlich kennt über seine Stationen in Rumänien, Zypern, Israel, Türkei sowie Spanien, wo der 29-Jährige bis vor zwei Monaten in Sevilla spielte, also seither ohne Praxis ist. Doch Koch setzt auf seine Quellen, die Buckman als „sehr guten Typen und Kämpfer“ beschreiben. Genau das, was die Dragons besonders auf dieser Position brauchen. Dabei schließt sich für den Forward – 203 Zentimeter groß, 102 Kilogramm schwer – der Kreis beim Debüt am Sonntag (15 Uhr) in Frankfurt, wo er in der Saison 2010/11 sechs Spiele bestritt, unter anderem gegen die Dragons mit elf Punkten und sechs Rebounds in elf Minuten. Genau das wäre für den Anfang am Sonntag nicht schlecht...


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