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02.04.2018, 21:42 Uhr

Dragons verpassen Aufstieg: Eine Gefahr für den Standort

Kommentar von Susanne Fetter

Enttäuscht nach dem Aus: Yasin Kolo. Foto: Rolf KamperEnttäuscht nach dem Aus: Yasin Kolo. Foto: Rolf Kamper

Quakenbrück. Die Artland Dragons sind im Playoff-Viertelfinale gegen Iserlohn ausgeschieden. Das tut besonders weh, denn eigentlich schien alles bereit für den Aufstieg in die ProA. Das Aus birgt auch eine Gefahr für den Basketball-Standort.

Zum dritten Mal in Folge sind die Artland Dragons in den Playoffs vorzeitig ausgeschieden. Doch diesmal tat es besonders weh. Denn eigentlich schien alles bereitet.

Dass diese Mannschaft ein Spitzenteam sein kann, zeigte sie am Ende der Hauptrunde. Gut zusammengestellt von einem jungen Trainerduo, das aus voller Überzeugung auch dem Nachwuchs eine Chance gab. So entstand ein Team, das wieder viele im Artland begeisterte. Umso größer war die Enttäuschung, dass dieses es nicht geschafft hat, im entscheidenden Moment sein Potenzial abzurufen.

Die Sehnsucht der Fans und Sponsoren nach der ProA ist groß – ebenso wie die Gefahr, dass das Interesse mit jedem weiteren Jahr in der Drittklassigkeit schmilzt. Das Umfeld ist für einen dauerhaften Verbleib in der ProB zu überdimensioniert. Auch deshalb sollte man die Chance einer Wildcard ergreifen, wenn sie sich bietet. Und was, wenn nicht?

Auch wenn es nicht einfacher wird durch die neuen Regelungen, es wäre wichtig, einen neuen Anlauf zu nehmen. Sonst wäre alles, wofür man in Quakenbrück vor drei Jahren kämpfte, um diesen tollen Basketball-Standort zu erhalten, vergeblich gewesen.


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