„Tobi“ gibt „Comeback“ gegen Iserlohn Dragons: Ex-Maskottchen springt am Mikrofon ein

Von Susanne Fetter

Ex-Drache am Mikrofon: Tobi Dörfler. Foto: Rolf KamperEx-Drache am Mikrofon: Tobi Dörfler. Foto: Rolf Kamper

Quakenbrück. Kennt man den nicht? Doch! Am Samstagabend sprang ein alter Bekannter beim Spiel der Artland Dragons gegen Iserlohn als Hallensprecher ein. Das langjährige Maskottchen, das Drache „Tobi“ seinen Namen verlieh, gab sein Comeback in ungewohnter Funktion.

Der Anruf kam erst wenige Stunden vor dem Anpfiff. „Aber wenn ich gebraucht werde, stehe ich natürlich bereit“, sagt Tobias Dörfler, mittlerweile Bürgermeister der Gemeinde Badbergen, über seinen Aushilfseinsatz als Hallensprecher. Da Enrico Bergfeld kurzfristig verhindert war, schnappte sich das langjährige Maskottchen der Dragons beherzt das Mikrofon.

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„Ich habe schon einmal ausgeholfen, aber das ist schon etwas her“, sagte Dörfler, der 14 Jahre lang als Maskottchen aktiv war. „Eine schöne Zeit“, betonte der ehemalige Turner, der Drache „Tobi“ einst seinen Namen gab: „Aber die ist nun vorüber.“ Auch der Hallensprecher war nur ein Aushilfsjob, den er allerdings gerne machte. „Ich hoffe, an mir hat es heute nicht gelegen“, betonte Dörfler, der schon sofort nach der Partie zuversichtlich war, dass die Drachen die Serie in Iserlohn noch drehen. „Spätestens jetzt steht fest, dass es ein drittes Spiel geben wird“, brüllte er ins Mikrofon. Dieses würde am Sonntag, 8. April, stattfinden.

Der Glaube an Spiel drei

Auch Geschäftsführer Marius Kröger glaubt fest daran, dass das Team die Serie noch dreht: „Wir standen die Saison schon öfter mit dem Rücken zur Wand und haben immer eine Reaktion gezeigt.“ Die Resultate der anderen Playoff-Spiele machen deutlich, die Dragons sollten für den sicheren Aufstieg am besten ins Finale kommen. Rostock, das ebenfalls den Aufstieg anpeilt, und Südmeister Elchingen, der Möglichkeiten zur Realisierung der Hallenaufstockung auf ProA-Niveau prüft, haben ihre erste Aufgabe im Viertelfinale jedenfalls erledigt.