Karten an der Abendkasse Artland Dragons: Warmschwimmen für Iserlohn

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Quakenbrück. Eine Party gab es nicht bei den Artland Dragons nach dem Erreichen des Viertelfinales der Playoffs am Dienstag. Stattdessen wurde im Schwimmbad gemeinsam regeneriert. Denn schon an diesem Samstag geht es gegen die Iserlohn Kangaroos (19.30 Uhr) in der Artland Arena um den Einzug ins Halbfinale.

„Feiern? Nein“, sagte Philipp Lieser nach dem Spiel gegen Leverkusen: „Das machen wir erst, wenn wir das Finale erreicht haben.“ Der Weg dahin führt über Iserlohn – eine Hürde, die nicht zu unterschätzen ist. Der Hauptrundenvierte musste im Gegensatz zu den Dragons nicht zur Extra-Schicht antreten, sondern setzte sich mit zwei Siegen durch. Eine Abordnung um Trainer Dragan Torbica und einige Spieler nutzte die freie Zeit, um sich am Dienstag live in der Artland Arena den Viertelfinalgegner anzusehen.

Hartenstein: Videostudium Dienstagnacht

Die Dragons mussten auf Videomaterial zurückgreifen. „Ich habe parallel schon immer mit einem Auge auch Spiele von Iserlohn geschaut“, berichtet Dragons-Coach Florian Hartenstein. Dienstagnacht noch ging das Sichten weiter. „Ich konnte ohnehin nicht einschlafen“, sagt Hartenstein.

Die Erkenntnisse daraus? „Iserlohn ist eine junge Mannschaft, die sich vor allem auf drei Säulen stützt.“ Eine davon ist Center Julian Scott (13,7 Punkte und 7,8 Rebounds im Schnitt), der unter Hartenstein für den QTSV bereits zweite Regionalliga spielte. „Er ist sicher heiß und will zeigen, wie er sich entwickelt hat“, so der Coach.

Aggressivität und Konstanz als Schlüssel

Daneben müssen die Dragons, bei denen alle fit sind, vor allem auf Donte Nicholas (16,8 Punkte im Schnitt) und Nikita Khartchenkov (12,4) aufpassen. „Wir wollen sie kontrollieren“, betont Hartenstein und fügt an: „Entscheidend wird sein, mit welcher Aggressivität wir spielen. Und wir müssen es schaffen, konstanter zu werden.“

Weiterlesen: Warum die Artland Dragons das Viertelfinale erreicht haben

Die Kangaroos sind nicht zum ersten Mal zu Gast in der Arena. In der vergangenen Saison spielte die Mannschaft noch im Norden. Durch die Nicht-Lizenzerteilung der BG Karlsruhe rückte RSV Eintracht Stahnsdorf im Norden nach und Iserlohn rutschte in die Südstaffel.

Der Stil hat sich allerdings völlig verändert. Dies lag auch am Wechsel auf der Trainerposition. Vergangenes Jahr wurde die Mannschaft noch von Matthias Grothe trainiert. Dieser sollte danach Phoenix Hagen übernehmen, verstarb aber nach einer schweren Krankheit im Oktober im Alter von 39 Jahren. Durch den schweren Verlust, betont Scott, sei die Mannschaft noch einmal enger zusammengerückt.

Noch Karten an der Abendkasse

Keine leichte Aufgabe also für die Dragons, die erneut auf ihre Fans setzen und das Motto „Wird es heiß, trag ich weiß“. Eine Sambagruppe soll die Stimmung in der Arena zusätzlich anheizen. Es wird voll werden, noch gibt es aber ausreichend Karten an der Abendkasse. Am Fan-stand können die Zuschauer sich zudem für die Medico-Shuttles nach Iserlohn anmelden. Das zweite Spiel findet am kommenden Samstag (19.30 Uhr) statt. Dann bei äußerst heimstarken Kangaroos. Auch deshalb wollen die Dragons die Reise gerne mit dem kleinen Polster eines Sieges antreten.


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