Reaktionen auf den Viertelfinal-Einzug Dragons-Trainer Hartenstein: Erleichterung ist groß

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Quakenbrück. Florian Hartenstein musste erst einmal ganz tief Luft holen. Der Trainer der Artland Dragons ist seit 2009 in Quakenbrück. Als Spieler war er hier noch in der Bundesliga aktiv und auf europäischer Ebene. Danach arbeitete er als Trainer im Jugendbereich. Letzte Saison übernahm er die Pro-B-Mannschaft im Winter gemeinsam mit Christian Greve. „Ich weiß, wie wichtig dieser Sieg heute für die Leute hier war, für das Umfeld und den Verein“, sagt der 40-Jährige: „Die Erleichterung ist groß.“

Nach zwei gescheiterten Anläufen, den Weg heraus aus der Drittklassigkeit zu schaffen, machten die Dragons diesmal immerhin den ersten Schritt Richtung ProA und stehen im Viertelfinale. Und Hartenstein gestand: „Normal bin ich vor dem Spiel immer ganz ruhig. Heute war ich erstmals nervös.“

Auch bei Philipp Lieser, der seine zweite Saison in Quakenbrück spielt, ging „der Blutdruck.“ Für den Aufbauspieler war es eine „Herzensangelegenheit“ wie er nach der Partie betonte. „Wir waren uns alle bewusst, wie wichtig dieses Spiel ist.“ Nach dem verlorenen zweiten Duell der Serie sei die Mannschaft laut Leon Bahner deshalb auch noch einmal enger zusammengerückt. „Wir wollten das alle“, sagte der Center.

Wieso sie es nach einem guten Start beinahe aus der Hand gegeben hätten? „Wir waren zu unkonzentriert, haben dumme Ballverluste gemacht und sie so zurückkommen lassen. Und Leverkusen hat gekämpft“, sagte Lieser. Wieso es am Ende doch klappte? „Wir haben uns im Rebound und der Defense wieder gesteigert“, so Bahner.

Geht es nach Hartenstein, benötigt seine Mannschaft im Viertelfinale gegen Iserlohn konstant eine gute Leistung. „Das ist eine junge, gute Mannschaft“, weiß er. Am Samstag steht die erste Partie an. Zu dieser haben die Dragons dann auch wieder Verstärkung. Am Dienstag fehlte Maskottchen „Tobi“. Einfache Erklärung: Der Drache hatte Spätschicht.


Basketball, ProB: Playoff-Achtelfinale, 3. Spiel

Artland Dragons - Bayer Giants Leverkusen 90:75 (20:15, 20:16, 18:27, 32:17)

Dragons: Liyanage 6 Punkte/2 Dreier, Döding, Rockmann 16/1, Bahner 1, Zaletskiy 2, Lieser 12, Mesghna, Bland 22/3, Calvin 18/4, Kolo 11, Lavrinovicius 2.

Leverkusen: Oldham 7/1, Blessig 15/1, Nick 1, Twiehoff 4, Legankovas 3, Schönborn 19/4, Queck, Beckford 8/2, Kuczmann 2, Merkens, Heckel 12, Jack 4.

Trefferquote Nah-/Mitteldistanz: 43 % zu 41 %, Dreier: 43 % zu 36 %, Rebounds: 42/29, Assists: 18/13, Turnovers: 17/17.

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