Dragons-Spieler im Porträt Bland: Individuell top und trotzdem ein Teamplayer

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Der Kopf des Teams: Pierre Bland (rechts). Foto: Rolf KamperDer Kopf des Teams: Pierre Bland (rechts). Foto: Rolf Kamper

Quakenbrück. Ab dem 10. März geht es für die Artland Dragons in den Playoffs um den Aufstieg in die ProA. In einer Serie stellen wir die Spieler der Quakenbrücker Basketballer vor. Heute: Pierre Bland.

Die Geschichte von Pierre Bland und den Artland Dragons ist die einer Liebe auf den zweiten Blick. Der US-Amerikaner stand im vergangenen Sommer nach einer starken Saison für LOK Bernau ganz oben auf der Kandidatenliste der Trainer Florian Hartenstein und Christian Greve. Der Spielmacher wollte aber natürlich noch andere mögliche Angebote abwarten. Wochen später hakte Hartenstein noch einmal nach, und Bland sagte als letzter Spieler des aktuellen Kaders zu. Eine Entscheidung, die beide Seiten nicht bereuen sollten.

„Er ist extrem wichtig für uns und passt ideal zu dem, was wir wollen“, sagt Hartenstein über seinen Spielmacher. Mit durchschnittlich 15,5 Punkten, 5 Rebounds und 7,2 Assists ist Bland der dominante Spieler der Dragons. Das alles macht der 25-Jährige allerdings, ohne sich in den Vordergrund spielen zu müssen oder für seine individuellen Statistiken. „Ich habe ihm irgendwann gesagt, dass er mehr Würfe nehmen soll. Er spielt trotzdem immer noch sehr teamdienlich“, sagt Hartenstein. Bester Beleg dafür: Bland ist mit einigem Abstand der beste Passgeber der gesamten ProB. Im tief besetzten Kader der Drachen hat er so die größte Rolle. „Man merkt, wenn er nicht auf dem Feld steht“, sagt Hartenstein. Mehr als 35 Minuten spielt Bland im Schnitt. Ein Wert, der in den Playoffs sicher nicht weniger werden wird.


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