Mit besonderer Unterstützung Isaiah Hartenstein begleitet die Dragons nach Itzehoe

Von Malte Schlaack

Alter Bekannter: Isaiah Hartenstein (Mitte) trug bis 2016 das Dragons-Trikot. Foto: KamperAlter Bekannter: Isaiah Hartenstein (Mitte) trug bis 2016 das Dragons-Trikot. Foto: Kamper

Quakenbrück. Wenn die Artland Dragons am Samstag bei den Itzehoe Eagles antreten, haben sie einen besonderen Glücksbringer dabei. Isaiah Hartenstein wird das Team der Quakenbrücker Basketballer beim letzten Auswärtsspiel der regulären Saison unterstützen – allerdings natürlich nicht auf dem Feld, sondern daneben.

Der 19-Jährige ist gerade aus den USA in Quakenbrück angekommen. Grund für den Besuch in der Heimat ist für den Spieler der Rio Grande Valley Vipers aus der NBA G League der nächste Einsatz in der deutschen Nationalmannschaft. Das Team von Bundestrainer Henrik Rödl spielt im Rahmen der WM-Qualifikation in der kommenden Woche gegen Georgien und Serbien. Vorher kann Hartenstein noch kurz zu Hause durchschnaufen und gleichzeitig sehen, wie sich sein ehemaliges Team in der ProB so schlägt.

Druck liegt bei Itzehoe

Zwei Spieltage vor Ende der regulären Saison sind die Dragons Zweiter der Nordstaffel. Diesen Platz haben sie so gut wie sicher, bei einem Patzer von Tabellenführer Schalke 04 könnte es aber auch noch an die Spitze gehen. Auf der anderen Seite geht es für Gegner Itzehoe um alles. Die Eagles sind aktuell Achter und damit noch so gerade eben in den Playoffs. „Sie werden voll auf uns fokussiert sein. Aber der Druck liegt eindeutig bei ihnen, das kann uns entgegenkommen“, sagt Trainer Florian Hartenstein.

Lavrinovicius und Döding zurück

Einfach wird die Aufgabe für die Drachen sicher nicht. Itzehoe spielt körperlich robust und ist das reboundstärkste Team der Liga. Die Quakenbrücker sind in diesem Ranking Letzter. „Wir müssen ihre Offensivrebounds verhindern und von außen treffen, dann sieht es gut aus“, sagt Hartenstein. Mit dabei sind wieder die beiden Youngster Danielius Lavrinovicius und Thorben Döding, die im letzten Spiel gefehlt hatten. Fraglich ist der Einsatz von Marc Liyanage, den ein grippaler Infekt ausgebremst hat.