Kolo in Cuxhaven fraglich Artland Dragons: Folgt auf Kampfgeist die Konstanz?

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Schub für den Rest der Saison? Der Sieg gegen Rostock gab Pierre Bland und Co. viel Selbstvertrauen. Foto: Rolf KamperSchub für den Rest der Saison? Der Sieg gegen Rostock gab Pierre Bland und Co. viel Selbstvertrauen. Foto: Rolf Kamper

Quakenbrück. Sind die Artland Dragons zurück in der Spur? Nach zwei Niederlagen zeigten die Quakenbrücker Basketballer beim Erfolg gegen Rostock Kampfgeist und Siegeswillen. Bei den Cuxhaven Baskets sollen an diesem Samstag (18 Uhr) nun Konstanz und Stabilität dazukommen.

Quakenbrück. „Ja, das hat uns gutgetan. Das haben wir gebraucht“, ist sich Florian Hartenstein sicher. Der 105:101-Sieg nach zweimaliger Verlängerung gegen die Seawolves könnte den Dragons den nötigen Schub für den Rest der Saison geben.

Sechs Spiele stehen in der Hauptrunde noch an – dann geht es in die Playoffs. Gerne würden die Dragons diese mit einer guten Platzierung erreichen. Aktuell stehen sie auf dem vierten Platz in der Nordstaffel der ProB – punktgleich mit dem Tabellendritten Wolfenbüttel (10:6) und nur einen Sieg hinter Lok Bernau (11:5). Nur Spitzenreiter Schalke ist bereits mit 13 Erfolgen bei drei Niederlagen etwas enteilt.

Die Konkurrenz lauert

Ein Platz unter den ersten vier würde Heimrecht in der ersten Runde garantieren, wenn es gegen den Süden geht. Hinter den Dragons lauert mit Bochum (ebenfalls 10:6) und Rostock (9:7) schon die Konkurrenz.

Artland Dragons: Das nächste Kapitel im Rostock-Drama

Ein Sieg gegen Cuxhaven, momentan Tabellenvorletzter der Liga, ist da schon fast Pflicht, wollen die Dragons ihren Platz in der Spitzengruppe festigen – und ihre Konstanz wiederfinden nach zuletzt schwankenden Leistungen.

Nach sechs Siegen zum Saisonstart wechselten sich Niederlagen und Siege beinahe regelmäßig ab. Die Bilanz der letzten neun Spiele: Vier Siege, fünf Niederlagen.

„Die Einstellung gegen Rostock war gut, Spannung und Kampfgeist waren da“, lobt Hartenstein sein Team und fordert sogleich: „Jetzt müssen wir zeigen, dass wir dieses Level halten können.“

Kolo mit Augenproblemen

Der weiter am Fuß verletzte Noah Westerhaus wird dabei nicht helfen können. Ob Yasin Kolo mit nach Cuxhaven fährt, entscheidet sich noch. Der Center hat Augenprobleme. „Wir wissen nicht genau, ob sie von einer Entzündung oder einer Migräne herrühren“, berichtet Hartenstein. Die endgültige Entscheidung über einen Einsatz des Centers wird erst am Samstag fallen.

„Er würde uns natürlich fehlen, aber gegen Rostock haben wir gezeigt, dass wir Ausfälle unter dem Korb gut kompensieren können“, betont Hartenstein. Das liegt auch an Neuzugang Marc Liyanage. „Er gibt uns noch mehr Flexibilität“, sagt der Trainer und fügt an: „Er hat sich schnell ins Team eingefunden und harmoniert schon sehr gut mit den Jungs. Er hilft uns.“

So lief das Hinspiel: Mit mannschaftlicher Geschlossenheit

Auch Cuxhaven hat im Vergleich zum Hinspiel, das die Dragons 78:60 gewannen, Verstärkung bekommen. Der Amerikaner Lamar Roberson ist ebenso neu im Team wie ein alter Dragons-Bekannter. Gilles Dierickx wechslte im Winter aus Quakenbrück nach Cuxhaven. Zudem wird Aufbauspieler James Hundt dabei sein, der im Hinspiel fehlte. „Sie werden ganz anders auftreten. Ich erwarte, dass es für uns ein unangenehmes Spiel wird“, sagt Hartenstein.

Wie die Dragons dagegen agieren? „Wir müssen die Spannung hoch halten, konzentriert agieren, in der Verteidigung aggressiv sein und flexibel bleiben“, erklärt Hartenstein. Flexibel wird auch die Anreise sein. Geplant ist die Abfahrt am Samstag für 14 Uhr. „Wenn das Wetter es erfordert“, sagt Hartenstein: „Dann wird reagiert.“


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