Gegen Rostock „zusammenreißen“ Dragons-Trainer Hartenstein nimmt Spieler in die Pflicht

Im Angriffsmodus: Pierre Bland erzielte beim 81:80-Hinspielerfolg 22 Punkte. Foto: Christian WüstIm Angriffsmodus: Pierre Bland erzielte beim 81:80-Hinspielerfolg 22 Punkte. Foto: Christian Wüst

Quakenbrück. Eine Portion gehöriger Druck, ein Wiedersehen und eine mögliche Premiere: Das Spiel des ProB-Ligisten Artland Dragons gegen die Basketballer von den Rostock Seawolves am Sonntag um 17 Uhr in der Artland Arena in Quakenbrück hat einiges zu bieten.

Der Druck: Ein bisschen ist er schon zu spüren. Nachdem die Drachen bereits den Jahresabschluss beim RSV Eintracht verpatzt hatten (86:95), gelang dem Team von Florian Hartenstein und Christian Greve auch kein guter Start in das neue Jahr. 72:77 verloren die Quakenbrücker Basketballer am vergangenen Spieltag gegen Wolfenbüttel. Damit war Platz zwei futsch, und die Teams in der ohnehin schon engen oberen Tabellenhälfte rückten noch näher zusammen. So haben aktuell die Dritt- bis Sechsplatzierten jeweils 18 Punkte auf ihrem Konto. (Weiterlesen: Artland Dragons verlieren gegen Wolfenbüttel 72:77)

Dazu gehören auch die Dragons (Vierter) und die Seawolves (Fünfter). „Rostock ist ein Topgegner“, sagt Hartenstein. „Die Jungs wissen das auch. Dementsprechend werden sie mit der nötigen Einstellung und Aggressivität agieren“, ist sich der Dragons-Coach sicher, der gegen Wolfenbüttel bei seinen Spielern in einigen Situation die Mentalität vermisste. „Wir haben das erste Mal zu Hause schlecht gespielt. Wir müssen uns jetzt zusammenreißen.“ (Weiterlesen: Gute Vorsätze ade)

Das Wiedersehen: Mit Chris Frazier kehrt ein ehemaliger Drache zurück an seine alte Wirkungsstätte. Der 27-Jährige war in der abgelaufenen Saison der zweitbeste Dreierschütze der gesamten Liga, brachte es in für die Quakenbrücker auf 25 Einsätze und erzielte durchschnittlich 13 Punkte pro Spiel. Hartenstein glaubt, dass es für Frazier eine besondere Partie wird. „Er wird sich für das Hinspiel revanchieren wollen. Da hatte er nicht seinen besten Tag“, so der Drachen-Trainer.

Die Premiere: Ob Neuzugang Marc Liyanage gegen Rostock für die Dragons bereits das erste Mal auf dem Parkett stehen wird, weiß Hartenstein noch nicht. „Er ist angekommen, wird aber noch ein bisschen Eingewöhnungszeit brauchen“, sagt Hartenstein. Auf jeden Fall wird der 27-Jährige am Sonntag zum Kader gehören. Ansonsten kann der Drachen-Trainer auf fast alle Spieler zurückgreifen. Lediglich Noah Westerhaus ist gegen Rostock aufgrund seiner Knöchelverletzung nicht dabei.


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