Pflanzen wie Konfetti Akeleien sind echte Hingucker im Garten

Von Ingrid Beucke-Adler, Ingrid Beucke-Adler | 04.06.2016, 09:37 Uhr

In naturnahen Gärten dürfen Akeleien nicht fehlen. Im Mai und Juni blühen sie wunderschön und bunt wie Konfetti.

Die verschiedenen Arten der Akeleien sind mehrjährige robuste Pflanzen. Sie können im Frühjahr ausgesät oder als Jungpflanze fürs Staudenbeet gekauft werden. Akeleien haben keinen besonderen Anspruch an Standort und Pflege. Sie wachsen in der Sonne und im Schatten.

Sind die Pflanzen erst einmal im Garten etabliert, vermehren sie sich reichlich durch Selbstaussaat. Und weil sie sehr kreuzungsfreudig sind, entstehen immer wieder neue Farb- und Formvarianten. Anja Maubach, die bekannte Staudengärtnerin und Buchautorin aus Wuppertal, schwärmt: „Sie sind sehr genügsam und siedeln sich zur Not auch in mageren Fugen und Mauerritzen an. Das macht den Reiz der Akelei aus. Sie steckt voller Überraschungen.“

Die Überraschungen sind die Folgen der Kreuzungen, die die Akeleien untereinander eingehen. Die Hauptblütezeit der Akelei ist im Mai und Juni. Die Blütenfarben weisen das ganze Farbspektrum von Weiß, Rosa, Lila, Rot und Gelb auf. Im Trend liegen zurzeit gefüllte und zweifarbige Blüten. Die einfachen Wildformen sind ökologisch besonders wertvoll.

Von Krankheiten und Schädlingen wird die Akelei kaum heimgesucht. Wenn Mehltau auftritt, ist das ein Zeichen, dass es der Pflanze an Wasser mangelt.

Anja Maubach rät, Akeleien nicht flächig zu pflanzen, sondern sie als Erstaussaat im Frühling wie Konfetti zwischen die anderen Pflanzen zu streuen. Bis zur Blüte dieser ersten Aussaat muss man sich dann bis zum nächsten Frühjahr gedulden. In den Folgejahren regeln die Akeleien ihre Ausbreitung selbst.

Während die Sommerstauden und Gehölze heranwachsen, seien die vielblütigen Akeleien schon ein Hingucker in den Beeten.