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Familiäre Atmosphäre entwickelt Haus Bethanien in Quakenbrück ist nicht nur Heimat für pflegebedürftige Diakonissen


Quakenbrück. Mit einem Jubiläumsakt und einem Sommerfest feierte das „Haus Bethanien“ sein zehnjähriges Bestehen an der Lötzener Straße 14 in Quakenbrück. In dieser Zeit avancierte die Diakonische Altenpflegeeinrichtung zur positiven Heimstatt für pflegebedürftige Diakonissen und andere alte Menschen, die von einem engagierten Team in 60 Einzelzimmern und Gesellschaftsräumen betreut werden. Zum Geburtstag gratulierten Delegierte der Kirchen und Kommunen.

„Wir bieten den älteren Menschen heute wie morgen eine Heimat (statt eines Heims) – dieser Gedanke steht hinter den Anstrengungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu tragen auch die wohnliche Architektur und die gemütliche Atmosphäre im Pflegeheim sowie der hübsche Garten bei“, dankte die Geschäftsführerin der Diakonischen Stiftung, Anke Markus, allen angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihren langjährigen engagierten Einsatz. Ohne viel Aufhebens habe das Team unter der Leitung von Ingrid Klein durch Leistung überzeugt, verwies Markus auf die mit der Note 1,3 bewertete hohe Qualität der Pflege. Aber auch der Kontakt zur Außenwelt wie Kirchengemeinden, Hospiz-Verein, Hasetalschule und Bethanien-Kindergarten sei hervorragend.

Zurzeit verfüge das Haus über 60 Pflegeplätze in komfortablen Einzelzimmern. Derzeit werde der dritte Bauabschnitt in Angriff genommen, um ein neues Konzept für mehrere Generationen im Stil eines Stadtteil-Projektes umzusetzen, verwies Markus auf den aktuellen Anbau (wir berichteten). Wie Otto Meese im Auftrag des Kuratoriums darlegte, hätten Ingrid Klein und ihr Team gute und wertvolle Arbeit geleistet. Gerade in den Anfangsjahren habe Klein als Expertin große Leistungen für das Haus erbracht. Auch dankte Meese Anke Markus dafür, dass sie die Stiftung innovativ und ideenreich in geschäftlichen und fachlichen Bereichen führe und das Heim zu einem behüteten Haus für Bewohner mache. Das vielversprechende Modell des jetzigen Anbaus entstamme ihrer Feder. In Kürze werde die Stiftung noch das Objekt Breslauer Strasse 16 (ehemalige Bäckerei Klingberg) erwerben und einer neuen Nutzung zuführen.

„In unserer Einrichtung stand die Fröhlichkeit immer im Vordergrund. Es wurde viel mit den Bewohnern gelacht und gesungen, so dass sich sehr schnell eine familiäre Atmosphäre entwickelte“, hielt Klein Rückschau auf die Entwicklung des Hauses. In zehn Jahren habe man sich viel erarbeitet, Standards entwickelt, Arbeitsabläufe immer wieder optimiert, Fort- und Weiterbildungen durchgeführt, um eine professionelle Pflege zu gewährleisten. Neben dem architektonischen Ausbau und der Erweiterung von Pflegeplätzen hätten viele schöne Aktivitäten das Leben im Haus Bethanien bereichert.

In seinem Grußwort bezeichnete Bürgermeister Claus-Peter Poppe das Haus als dynamisch gewachsene Institution, die als prägende Einrichtung der Neustadt fungiere. Auch mit dem neuen Projekt verfolge die Stiftung einen beispielhaften generationsübergreifenden Ansatz.

Pastor Klaus-Wilhelm Depker zelebrierte eine kleine Andacht, während zwei Querflötistinnen der Kreismusikschule mit fröhlichen Klängen erfreuten. Einen bunten Nachmittag erlebten die Bewohner bei einer Kaffeetafel mit Tanzeinlagen, Gesang und unterhaltsamen Sketchen im Festzelt.


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