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Tausende Besucher Bauernmarkt in Settrup ließ keine Wünsche offen

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Settrup. Ein großer Erfolg für den Heimatverein Settrup war auch in diesem Jahr wieder der weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannte Bauernmarkt. Auf den angrenzenden Parkflächen waren Autokennzeichen nicht nur aus der näheren Umgebung zu sehen. Mehrere Tausend Besucher waren begeistert vom einmaligen Ambiente und den vielfältigen Angeboten in Settrup. Höhepunkt war am frühen Abend der Start eines Heißluftballons.

Bereits unmittelbar nach der Eröffnung strömten die Gäste auf das Gelände am denkmalgeschützten Heimathaus und bevölkerten die Budengassen. An den Ständen gab es so gut wie alles zu kaufen, was das Herz begehrte. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr bildeten die Leckereien aus den Bauerngärten, Marmeladen und Liköre, Eingemachtes und frisches Obst gab es überall zu sehen und zu kaufen. Mehrere Stände hielten Kürbisse in ihrer ganzen Vielfalt vor. Besonders bewährte sich die Vergrößerung der Fläche. Dort, wo sich einst das Settruper Freibad befand, nutzten nun Kleintierhalter, Trödler und weitere Aussteller die vergrößerte Fläche. Der Flohmarktbereich wurde gut angenommen. Die Ausweitung dort war ein großer Vorteil. Enten und Gänse, Hühner und Kaninchen wechselten den Besitzer. Selbstverständlich wurde dabei kräftig gehandelt. Tiere gab es an anderer Stelle aber auch noch. Die Arche Nord-West, eine Regionalgruppe der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen, stellte verschiedene alte Rassen vor und informierte über seine Arbeit. „Alle Haustierrassen, die früher modern waren und im Laufe der Jahre verdrängt worden sind von den jetzt modernen Haustierrassen, sollen erhalten und weitergezüchtet werden“, informierte Ulf Schütte aus Hunteburg. Die Regionalgruppe züchtet inzwischen über 40 verschiedene bedrohte Rassen. Die Gäste waren beeindruckt.

Abgerundet wurde der Markt durch verschiedene Vorführungen mit der Dreschmaschine, Mehlmühlen, dem Unterschnitt sowie Seiledrehen und vielem mehr. Hierzu gehörte auch eine kleine Gewerbeschau. „Es war ein ruhiger Bauernmarkt ohne Probleme. Mit der Besucherzahl waren wir sehr zufrieden. Leider hat aber die Hitze den einen oder anderen Gast von einem Besuch abgehalten“, sagte Wolfgang Meyer, Vorsitzender des Heimatvereins Settrup.

Ein dickes Lob gab es von den Ausstellern für die gute Organisation des Marktes sowie das gelungene Ambiente rund um das Heimathaus. Die positive Stimmung auf dem Markt, der einer großen Familienfeier ähnelte, kam gut an. Weiterhin würdigten die Gäste das Engagement der Settruper Bürger. Über ein Viertel der Bevölkerung beteiligt sich aktiv am Markt. Herzliches Dankeschön dafür, so Wolfgang Meyer. Ein weiteres Dankeschön gebührte dem Rettungsdienst und der Feuerwehr für ihre Unterstützung sowie den Anliegern für die Parkplätze. Über eine Aussage von Gästen aus anderen Regionen der Umgebung freute sich Ernst Sülthaus besonders: „Bei uns ist es schön, aber in Settrup ist mehr los. Hier ist das Angebot schöner und vielfältiger.“ Die Familie Oelmeyer aus Bad Essen, Bewohner des Doppelheuerhauses auf der Ippenburg, war auch wieder zu Gast. Sie hatte es sich nicht nehmen lassen, interessierte Besucher durch das Heimathaus zu führen.


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