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Hygieneanforderungen kontrolliert Seniorenzentrum ausgezeichnet: Smiley verrät: „Alles sauber“

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Einwandfreie Hygiene bescheinigten Lebensmittelkontrolleur Klaus-Dieter Bischoff (li.) und Landkreis-Veterinärdienstleiter Hans-Heinrich Ackemann (re.) dem Seniorenzentrum St. Konrad. Über die Auszeichnung freuten sich die Hygienebeauftragte Erika Erlei, Leiter Johannes Wolters und Hauswirtschaftsleiterin Susanne Schrage-Brockmeyer (v.li.). Foto: Norbert WiegandEinwandfreie Hygiene bescheinigten Lebensmittelkontrolleur Klaus-Dieter Bischoff (li.) und Landkreis-Veterinärdienstleiter Hans-Heinrich Ackemann (re.) dem Seniorenzentrum St. Konrad. Über die Auszeichnung freuten sich die Hygienebeauftragte Erika Erlei, Leiter Johannes Wolters und Hauswirtschaftsleiterin Susanne Schrage-Brockmeyer (v.li.). Foto: Norbert Wiegand

nw Wellingholzhausen. Die hygienischen Verhältnisse im Wellingholzhausener Caritas-Seniorenzentrum gehen über die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben hinaus. Diesen hohen Sauberkeits-Standard bescheinigte der Veterinärdienst des Landkreises Osnabrück der Einrichtung mit einer Urkunde.

Außerdem übergab Veterinärdienstleiter Hans-Heinrich Ackermann einen Aufkleber an Johannes Wolters. „Mit diesem Smiley können wir die nun behördlich bestätigte Erfüllung der Hygieneanforderungen auch nach Außen dokumentieren“, meinte der Einrichtungsleiter zu dem Qualitätssiegel für die Eingangstür.

Zuvor hatte Lebensmittelkontrolleur Klaus-Dieter Bischoff 27 unterschiedliche Kriterien in einer mehrstündigen Bestandsaufnahme überprüft und bewertet. Dazu gehörten der bauliche und reinigungsfreundliche Zustand der Räume, das Verhalten im Umgang mit Lebensmitteln, Personalhygiene, Eigenkontrollen und selbstverständlich die Einhaltung lebensmittelrechtlicher Bestimmungen.

Nach den umfangreichen Untersuchungen vergaben Bischoff und Ackemann 32 von 37 möglichen Punkten und bescheinigten dem Alten- und Pflegezentrum damit ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis. „Einrichtungen wie Altenheime oder Kindergärten werden übrigens nach den gleichen Maßstäben bewertet wie gastronomische Betriebe, Bäckereien, Fleisch- oder Fischbetriebe“, erklärte der Leiter des Veterinärdienstes.

Dass das St.-Konradheim nicht die maximale Punktzahl erreicht hat, hängt mit dem Betreuungs-Konzept (wir berichteten mehrfach) des Hauses zusammen. Da die Bewohner in kleinen Gruppen und Hausgemeinschaften familienähnliche Strukturen bilden, sind sie auch in Versorgungsaktivitäten, wie Kochen in den Wohnküchen, eingebunden. Dadurch ergeben sich unvermeidliche kleine Kompromisse in Bezug auf allerhöchste Hygienevorsorge. „Aber auch in einer Einrichtung mit Hausgemeinschaften ist es wichtig, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden“, erklärten Wolters und Ackemann übereinstimmend.

Zur dauerhaften Vergabe des „Smiley“ für Lebensmittelbetriebe gehöre auch eine weitere unangemeldete Überprüfung durch den Landkreis, kündigte Ackemann einen zweiten Durchgang von Kontrollen an, bei dem sich das erste Ergebnis im ganz normalen Alltagsablauf bestätigen müsse.


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