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Gartentraumsonntag Grüne Paradiese öffneten sich auch in Bramsche

Von Sascha Knapek

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Bramsche/Rieste. 32 Gärten öffneten am Sonntag im Osnabrücker Land ihre Pforten und luden bei schönstem Sonnenschein zum Entdecken und Verweilen ein. Vom farbenfrohen Staudengarten über nützliche Bauerngärten bis hin zu pittoresk angelegten Kräutergärten gab es bei der diesjährigen Gartentraum-Tour viel Interessantes zu bestaunen.

Am Heimathaus in Achmer bot sich den zahlreichen Besuchern ein sehr vielseitiges Bild, wie man einen Bauerngarten auch ohne große Investitionen reichhaltig bestücken kann. „Hollunderfrau“ Annette Specht legt großen Wert darauf, dass der mit imposanten Stockrosen, wunderschönem Flieder und Nutzpflanzen ausgestattete Garten kein Museum, sondern ein lebendiger Bauerngarten ist. Kleine von ihr geleitete Führungen stießen dabei auf großes Interesse.

Entdecken konnte man dabei nicht nur den liebevoll angelegten Flieder- und Hollundergarten, auch die versteckten Gartenecken hinter dem Heimathaus konnten so erkundet werden. Besonders der seitlich gelegene „Naschgarten“ für Kinder – unter anderem mit Johannisbeer-, Himbeer- und Wilderbeersträuchern – war eine Attraktion, die man gesehen haben sollte.

Noch nützlicher sah die Gartenaufteilung in Annelie Kiesekamps Bauerngarten in Epe aus. Ein reichhaltiges Obst- und Gemüsebeet, das unter anderem mit Tomatenstauden, Mangold- und Erdbeerpflanzen ausgestattet war, konnten die Besucher hier ebenso bewundern wie einen großflächig angelegten Blumengarten, der neben Rosen und Lilien auch Kapuzinerkresse und viele verschiedene Funkien beheimatet. Dank einer Ausstellung des Malers Karl-Heinz Borowski kamen auch Freunde der Landschaftsmalerei in Epe voll auf ihre Kosten.

Wer weniger am Anpflanzen von Gemüse und Obst interessiert war und lieber die volle Pracht eines farbenfrohen Staudengarten genießen wollte, lag mit einem Besuch von Henny Piwowars Blumenmeer goldrichtig. Zwischen herrlichen Rosen und gepflegtem Flieder luden viele kleine versteckte Ecken am Schloss Neu Barenaue zum Verweilen und Wohlfühlen ein. „Ich finde die Idee der offenen Gärten wunderbar, dabei kann man sich viele tolle Anregungen holen, auf die man sonst nicht kommen würde“, sagte Gartenliebhaberin Henny Piwowar und brachte ein Anliegen der Gartentour damit auf den Punkt.

Im Kloster Malgarten verband man den optischen Aspekt eines schönen Gartens mit der Nützlichkeit für Körper und Geist. Die heilende Wechselwirkung von Pflanzen und edlen Steinen wurde im Kloster ebenso demonstriert wie die Vorteile eines reichhaltigen Kräutergartens.

Einige Kräuter fand man auch im Rosenkranzgarten des Klosters Lage. 20 an den Wegrändern aufgestellte Bildstöcke luden bei einem Rundgang durch die mit Buchenhecken umsäumten Beete zu andächtigen Spaziergängen ein.


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