zuletzt aktualisiert vor

Fenster zur Seele Sonja Hallmann-Groth stellt im Seniorenzentrum St. Konrad in Wellingholzhausen Bilder aus

Meine Nachrichten

Um das Thema Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

<em>Freuen sich</em> auf die Besucher: Die Künstlerin Sonja Hallmann-Groth und Einrichtungsleiter Johannes Wolters. Foto: privatFreuen sich auf die Besucher: Die Künstlerin Sonja Hallmann-Groth und Einrichtungsleiter Johannes Wolters. Foto: privat

Wellingholzhausen. „Souvenirs – 100 Bilder für St. Konrad“ ist Ausstellung im und für das Seniorenzentrum St. Konrad in Wellingholzhausen. Die Eröffnung findet mit einer Vernissage am Sonntag, 18. November von 15 bis 17.30 Uhr statt.

Erinnerungen an schöne Tage sind Fenster zur Seele. Erlebnisse und Ereignisse zu verinnerlichen ist ein höchst individueller Prozess. Ebenso verhält es sich mit dem Erwerb von Souvenirs. Diese Andenken werden mitgenommen, als Erinnerung an Reisen, als greifbare Zeichen.

Es ist das Erfreuen an nicht Alltäglichem, das Erfüllt sein vom Augenblick – das festgehalten werden soll: als Foto, als Gegenstand. Bereits Thomas von Aquin wusste: „Alle Dinge werden zu einer Quelle der Lust, wenn man sie liebt.“ Das Mitnehmen von Souvenirs ist somit kein rationaler Akt, sondern jedes Mitbringsel wird zu einem sehr persönlichen Ausdruck eigener temporärer Befindlichkeit.

„Die unmittelbare Begegnung mit der Natur hinterlässt bei mir Spuren von Glück, Dankbarkeit und Ehrfurcht gleichermaßen. Was ich zunächst per Digitalkamera an Eindrücken festhalte, wird dann im Atelier zu einem Erinnerungsextrakt aus Farben und Empfindungen. Viele der Gemälde für St. Konrad haben ihre eigene Geschichte, die Hinterglasmalereien entstanden aufgrund nachhaltiger Eindrücke in Murnau. Viele der Gemälde sind nicht auf Leinwand, sondern auf Stoffresten gemalt. Auch dies hängt mit meinen persönlichen Erinnerungen zusammen: Großmutter und Mutter waren äußerst kreative Schneiderinnen“, erklärt die Künstlerin Sonja Hallmann-Groth.

Altersarmut wird auch in Melle ein Thema werden. Bereits jetzt reicht bei einigen Senioren die eigene Rente gerade aus, um den Pflegesatz zu finanzieren. Selbst für kleine Sonderwünsche ist kein Geld mehr vorhanden. Daher soll ein Großteil des Verkaufserlöses als Spende im Heim verbleiben. Wer möchte, kann sich ein Souvenir nach Hause mitnehmen und damit die wertvolle Arbeit des Seniorenzentrums St. Konrad unterstützen.

Nach der Eröffnung am 18. November kann die Ausstellung bis Ende Februar 2013 täglich in der Zeit von 15 bis 17.30 Uhr besucht werden.Es gibt Kaffee und Kuchen in der Johannislaube.

Weitere Informationen gibt es unter www.hallmann-groth.de oder telefonisch unter Tel. 05429/94480.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN