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Interview mit Monika Bruning Die Evinghausener „wohnen wie im Himmelreich“

Von Björn Dieckmann


Evinghausen. Die Spitzennote von 1,33 für die Nachbarschaft „kommt nicht von ungefähr“, findet Monika Bruning. Gegenseitige Hilfe sei im Bramscher Ortsteil Evinghausen „einfach eine Selbstverständlichkeit“, sagt die Ortsvorsteherin im Interview mit unserer Zeitung, in dem sie sich auch zu weiteren Ergebnissen unserer Wohlfühl-Umfrage äußert.

Frau Bruning, warum fühlen Sie sich in Evinghausen wohl?

Es ist einfach ein schönes Fleckchen Erde. Ich kann da jetzt noch einmal auf den Zusammenhalt, die schöne Landschaft und vieles andere verweisen. Aber ich halte es knapp und zitiere einen Evinghauser, der gesagt hat: „Wir wohnen hier wie im Himmelreich.“ Das sagt alles.

Kommen wir zu den Ergebnissen unserer Umfrage: Gab es aus Ihrer Sicht Überraschungen?

Ich wundere mich, dass der öffentliche Nahverkehr so schlecht bewertet wird. Es ist allen Evinghausern sonnenklar, dass wir da kein Angebot vorhalten können. Auch diejenigen, die nach Evinghausen zuziehen, wissen genauso wie die Einheimischen, dass sie außer den Schulbussen keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können. Nach meinem Eindruck haben sich damit alle arrangiert. Das ist bei uns gar kein Thema, deshalb vermute ich, dass in der Umfrage viele sich zu diesem Punkt überhaupt nicht geäußert haben.

So schön Evinghausen auch ist – ab und zu will oder muss man ja doch mal raus aus dem Ort.

Das sagen Sie! (lacht) Nein, im Ernst: Natürlich muss man auch mal nach Bramsche oder in die umliegenden Ortschaften zum Einkaufen oder zum Arzt. Da helfen wir uns dann gegenseitig, jeder achtet auf den anderen. Das ist einfach eine Selbstverständlichkeit, die Spitzennote für die gute Nachbarschaft kommt nicht von ungefähr.

Etwas überrascht hat mich die ordentliche Bewertung des Sport- und Freizeitangebots.

Mich nicht: Wir stellen hier viel selbst auf die Beine – und wir profitieren natürlich auch vom wirklich umfangreichen Angebot des TuS Engter, in dem viele Evinghauser aktiv sind.

Welche Wünsche haben Sie für Ihren Ortsteil?

Auch wenn es hier wunderschön ist: eine ganze Menge. Zuallererst steht der Wunsch, dass der Radweg an der Landesstraße schon 2014 gebaut und mittelfristig vielleicht sogar mal bis Belm verlängert wird,