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Saatguthandel stellt Produkte vor Verkaufsschau im Maisfeld für Bramscher Landwirte

Von Holger Schulze

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Zum Gang durchs Maisfeld lud Ewald Bruning (links) ein, und etliche Bauern aus der Umgebung wanderten mit ihm. Foto: Holger SchulzeZum Gang durchs Maisfeld lud Ewald Bruning (links) ein, und etliche Bauern aus der Umgebung wanderten mit ihm. Foto: Holger Schulze

Kalkriese. Ewald Bruning hat auf so manchem Feuer seine Töpfe stehen. Man kennt ihn als Ortsvorsteher von Evinghausen oder als Kirchenvorstand. Etwas weniger publik sind seine Aktivitäten auf dem Gebiet des Saatguthandels. Als hiesiger Vertriebspartner der Firma „FarmSaat“ war Ewald Bruning am Donnerstagabend in Sachen Mais unterwegs. „Maisfeldabend“ hieß das von ihm veranstaltete Meeting auf dem Feld. Denn nur, was der Bauer kennt, das pflanzt er womöglich auch. Nachdem die meisten Kühe gemolken waren, zog Ewald Bruning mit einer ganzen Reihe von Landwirten aus seiner Umgebung in den Maisanbauflächen auf den Äckern bei Tino Bruning in Kalkriese umher.

Unter den fachkundigen Erläuterungen von Jens Warnike, seines Zeichens Mitarbeiter bei FarmSaat AG, wurde den potenziellen Abnehmern des garantiert gentechnikfreien Saatgutes die in der Region gedeihenden Pflanzensorten vorgestellt. Zu besichtigen gab es da die Sorten „Farmstar“ oder „Farmant“ für den Bauern, der späte Aussaat und eine frühe Ernte zu schätzen weiß. Gleichgültig, ob er die Nutzungsrichtung Silomais, Biogas-Mais oder Körnermais im Sinn hat.

Für überragende Verdaulichkeit und höchste Energiekonzentration auf den Futtertischen in den Ställen eignet sich hingegen besonders die Sorte „Farmelody“, ein Angehöriger der mittelfrühen Reifegruppe. Hierzu zählt auch „Farmgold“ für den anspruchsvollen Maisanbauer. Diese Züchtung garantiert große, voll eingekörnte Kolben und sichere Kornausreife, kombiniert mit einer ausgeprägten Fusarientoleranz. Für den Nichtlandwirt sei nachgereicht, dass Fusarien Erreger von Pilzerkrankungen sind, die gerne den Mais heimsuchen. Vielversprechende Namen wie „Farmtop“, „Farmflex“ oder „Moribor“ fielen im weiteren Verlauf der Führung durch die Reihen der grün-gelben Kolbenträger.

Nach so viel Mais wurde zum Abschluss der Veranstaltung dann aber doch auf Hopfen und Malz umgestellt und in der Scheune von Tino Bruning Bier zu gegrillten Würstchen gereicht.


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