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„Giftiger“ QSC siegt im Derby 3:0 Ein Blitztor schockt müde Bersenbrücker

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<em>Quakenbrücks Torwart</em> Enrico Bergfeld – hier vor Philipp Seggelmann (in Gelb) am Ball – hielt sicher die Null. Foto: Rolf KamperQuakenbrücks Torwart Enrico Bergfeld – hier vor Philipp Seggelmann (in Gelb) am Ball – hielt sicher die Null. Foto: Rolf Kamper

Quakenbrück. Um eine Enttäuschung reicher ist Bersenbrücks Trainer Frank Baiernach diesem Wochenende. Im Altkreis-Klassiker wuchs der Quakenbrücker SC daheim auf Schengbier über sich hinaus, mobilisierte alle Kräfte und besiegte müde wirkende Gäste klar 3:0. „Wir haben gekämpft und uns selbst belohnt“, strahlte QSC-Trainer Dzemil Bajric und blickte gleichzeitig zuversichtlich nach vorne. „Mit dieser Moral holen wir noch Punkte für die Rückrunde“, strotzte der 38-Jährige vor neu gewonnenem Selbstvertrauen.

In der Tat begann das Derby ganz nach dem Geschmack des Quakenbrücker Anhangs. Bereits in der ersten Minute musste TuS-Torwart Christoph Bollmann hinter sich sich greifen, als Frederic Müller eine Unachtsamkeit in der TuS-Abwehr kaltschnäuzig ausnutzte. „Quakenbrück war giftig“. anerkannte Baier.

Der Unterschied sei spielentscheidend gewesen, dass eben nur der Gegner die richtige Einstellung zum stets reizvollen Lokalderby mitgebracht hatte. Zwar fand Bersenbrück nach dem Schock des Blitzgegentores langsam dann doch ins Spiel; zwingende Chancen aber blieben Mangelware. Ganz anders lief es an diesem trüben Herbstnachmittag für die abstiegsbedrohten Quakenbrücker, die in nagelneuen Trikots keinen Ball preisgaben und durch einen Doppelschlag die Überraschung perfekt machten. Jeweils auf Vorlage von Lars Engebrecht war Max Zaun zur Stelle und versenkte die Kugel. „Wir haben die unsichere Abwehr, wie geplant, über Außen geknackt“, freute sich Bajric, dass seine Taktik aufgegangen war, den TuS an seiner empfindlichen Stelle zu attackieren.

Auf der anderen Seite brachte QSC-Torwart Enrico Bergfeld die Null sicher nach Hause. „Während Quakenbrück auf tiefem Boden alles herausgeholt hat, haben wir nicht genug gekämpft“, sagte ein „sparsam schauender“ TuS-Trainer, der die Winterpause zu Regeneration und spielerischem Neuanfang herbeisehnte. Für Bajric war der Sieg dagegen ein erster Schritt aus dem Keller, dem nun weitere Erfolgserlebnisse folgen sollen.


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