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Gemeinsames Projekt Quakenbrück: Schüler aus Alençon am Artland-Gymnasium

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Quakenbrück. Munter purzelten deutsche und französische Vokabeln durcheinander: 32 Schüler des Collège Balzac in Alençon und ihre drei Begleiter waren zehn Tage lang zu Gast am Artland-Gymnasium Quakenbrück und setzten damit eine seit Jahren gepflegte Tradition fort.

Tradition ist auch das Programm: Die französischen Schüler besuchen den regulären Unterricht der deutschen Schüler und nehmen teil am Familienleben ihrer deutschen Gastgeber. Sie werden im Rathaus empfangen und absolvieren darüber hinaus ein informatives Besuchsprogramm. Umgekehrt ist es natürlich genauso.

Von Quakenbrück aus zum Beispiel starteten die französischen Gäste – zum Teil allein, zum Teil mit den deutschen Schülern – Exkursionen nach Osnabrück und nach Bremen ins Universum. Auch ein Ausflug nach Kalkriese durfte natürlich nicht fehlen.

Etwas war diesmal aber doch anders als sonst, wie Stefanie Westphal – auf deutscher Seite mit ihrem Kollegen Andreas Wolting verantwortlich für den Austausch – und ihre französische Kollegin Delphine Mauger erläuterten: Zum ersten Mal arbeiteten deutsche und französische Schüler gemeinsam an einem Projekt.

Das hatte, wie konnte es anders sein, mit Schule zu tun: „Die deutsche und die französische Schule im Vergleich, hieß das Thema. Unter anderem ging es dabei um Organisation und Unterrichtsalltag, um die Anzahl der Klassenarbeiten und die Länge der Schultage.

Das Ergebnis dieser gemeinsamen Arbeit, dieses „echten Austausches“, wurde im Rahmen des Abschiedsessens in kreativer Form vorgestellt: Comics, Fotoroman, Film und Plakate standen zur Wahl.

Vom 23. bis 30. Mai fahren die deutschen Schüler nach Frankreich. Dort wird der zweite Teil des Projekts in Angriff genommen.

Dann geht es um die „ ideale Schule“. Dann stellen sich die Schüler, wiederum gemeinsam natürlich, der Frage „Wie sieht die schulische Realität und wie sieht unsere Wunschschule aus?“.

Man darf gespannt sein, was am Ende dabei herauskommt.


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