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Letzter Platz für „Deutschland“ Riester Jux-WM hoffentlich kein Omen

Von Henning Stricker

Als Nationalteams traten die Riester beim internen Juxturnier an. Foto: Henning StrickerAls Nationalteams traten die Riester beim internen Juxturnier an. Foto: Henning Stricker

Rieste. Bis zum Endspiel der Frauenfußballweltmeisterschaft 2011 sind es noch einige Wochen, doch eine kleine WM gab es schon auf der Sportanlage des SC Rieste in Lage. Das traditionelle Pfingstturnier des Vereins stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der bevorstehenden Meisterschaft.

Insgesamt acht Mannschaften des Vereins traten in zwei Gruppen gegeneinander an. In der Gruppe A spielten neben „Deutschland“ auch die Teams aus „Frankreich, Kanada und Nigeria“. Dass die deutsche Mannschaft des Riester Vereins mit 1:5 gegen Frankreich und Kanada verlor und mit einem 3:4 auch gegen Nigeria eine Niederlage einstecken musste, ist hoffentlich kein schlechtes Omen für die die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft.

In der Gruppe B konnte sich die „Japanische Auswahl“ des Riester Sportclubs gegen Neuseeland, England und Mexiko durchsetzten, und so lautete die Konstellation für das Endspiel auf Lage „Japan gegen Nigeria“. Hier konnten sich Sebastian Schimpf, Marc Filip, Niklas Bosse, Daniel Scholz, Steffen Sieg und Laurenz und Jonas Wessel als „Nigerianisches“ Team gegen die „Japaner“ Felix Meyer, Stefan Springer, Jörg Koldehoff, David Richter, Johannes Gerweler, Laurenz Stuckenberg und Fabian Dierksmeier mit einem verdienten 4:1 als Sieger durchsetzen.

Doch am Schluss zählten bei diesem Turnier nicht die Ergebnisse. Der eigentliche Sinn dieses Turniers liegt im „gegenseitigen Kennenlernen“, so Mitorganisator Matthias Langenkamp. „Denn die Teams sind gemischt. Da müssen die ersten Herren zusammen mit dem Nachwuchs aus der A- und der B-Jugend eine Mannschaft bilden“, erläutert Langenkamp weiter. „Denn schließlich spielen unsere Nachwuchsleute später auch mal in der ersten Mannschaft, und da ist es von Vorteil, wenn man schon vorher mal zusammengespielt hat.“