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QTSV schließt Sportjahr mit traditionellem Nikolausturnen ab Sporthalle wird zum Märchenland

Von Maren Friedrich

mfr Quakenbrück. Der QTSV hatte geladen und mehr als 500 Besucher in der Artland Sporthalle überzeugten sich vom Können der jungen Sportler und der Bandbreite des Traditionsvereins.

Ein „Rundum-Dankeschön“ richtete Vorsitzender Claus Peter Poppe zum Auftakt an alle Helfer. Auch der Nikolaus, der durch das Spalier der „Flames“ von allen Akteuren begleitet in die Halle einzog, dankte allen Aktiven. Den Vorführungsreigen eröffneten die Kleinsten im rot-weißen Dress, niedlich als Nikoläuse verkleidet. Sie zeigten, dass die Grundfertigkeiten Laufen und Springen allen Kindern Spaß macht, auch wenn der eine oder andere kleine Akteur die helfende Hand von Vater, Mutter oder Oma brauchte.

Unter der Regie von Juliane Kuhl und Dieter Meeßmann, Abteilungsleiter Turnen, erzählten über 40 Vorschulkinder turnerisch eine Geschichte. Rosa gekleidete Prinzessinnen waren auf dem Weg zum verwunschenen Schloss und mussten dabei zahlreiche Hindernisse überwinden. Eine Schar mutiger Zorros kam den Prinzessinnen zu Hilfe. Auch sie absolvierten Rollen vorwärts auf der Mattenbahn, überwanden kleine und große Kästen und balancierten auf hochgestellten Bänken mit Bravour. Sie eroberten das Schloss, aber alle wissen: Im Artland ist auch ein Drache zu Hause. Tobi, der Drache der sonst in der Arena sein Unwesen treibt, scheuchte die Schar der Prinzessinnen und Zorros durch die Halle. Sie konnten ihn aber überwältigen und am Ende war bei den meisten Kindern die Angst der Faszination gewichen. Tobi war neben dem Nikolaus eng umlagert.

Alwine Boklage und Christa Imholte standen für ihre Gruppen, die als Mäuse verkleidet auf Weltraumreise gingen, zu „Golden eye“ Tanz- und Turnelemente auf der Matte und dem großen Trampolin zeigten und zu „We no speak americano“ schnelle, rhythmische Tänze aufführten, junge Turnerinnen zur Seite, die sich nicht nur sportlich einbringen sondern auch ehrenamtlich engagieren. So lag es Heike Hendricksen, stellvertretende Vorsitzende des QTSV, sehr am Herzen, dieses Engagement zu würdigen. Nadine Steinkamp, Lena Diekhaus, Laura Schmiemann und Saskia Kiontke konnten im Rampenlicht der Halle den Applaus des Publikums genießen.

Wo Tobi der Drache ist, sind die „Flames“ nicht weit. Seit 2010 gehören sie zum QTSV und zeigten unter der Regie von Daniela Müller und Theresa Hartenstein ihr animierendes Können. Zum festen Bestandteil des Nikolausturnens gehört auch der Jazztanz, diesmal ein tänzerisches Feuerwerk unter dem Titel „Fire burning“. Die ältesten Leistungsturnerinnen holten den Dschungel in die Halle und inszenierten einen Teil des Musicals „Tarzan“. Auch die Balletteusen des Vereins, durchaus kein selbstverständliches Angebot in einem Sportverein, ließen es sich nicht nehmen, einen Teil ihres Programms, dass klassische Ballettelemente mit moderner Musik verbindet, vorzuführen.

Neben den vielen Turnerinnen und Turnern zeigten diesmal die Handballer der E- und D-Jugend ihre Geschicklichkeit mit dem kleinen Ball zur Schau.

Die Vorführungen der 210 Aktiven machten Lust auf Bewegung. Gut zu beobachten am Bühnenrand, wo sich einzeln oder mit anderen die Jüngsten tanzend oder laufend in Aktion befanden. „Kinder haben einen Bewegungsdrang“, freute sich Sabine Reichert-Mock, Kassenwartin des QTSV.

Die Burgmannskapelle trug auch diesmal zum Gelingen der Veranstaltung bei.