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Drei Pastoren spielen Szenen aus dem Leben Luthers Gelungene Vorstellung im alten Steinhaus

Von Manfred Mothsche

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Börstel. Gut besucht war das alte Steinhaus bei der monatlichen Zusammenkunft des Freundeskreises des Stift Börstel.

Aktueller Hintergrund der Zusammenkunft war der 450. Todestag des Humanisten und Reformators Philipp Melanchthon – ein Weggefährte Martin Luthers. In der Schlosskirche zu Wittenberg fanden beide ihre letzte Ruhestädte.

An diesem Nachmittag entfachten drei engagierte Pastoren aus Osnabrück in einem szenischen Schauspiel einen rhetorischen Wortwechsel: Hans Georg Meyer (Luther-Kirche), Martin Steinke (Melanchthon-Kirche) und Hartmut Heyl am Klavier brannten ein Feuerwerk mit historischem Hintergrund ab. Die Rollen waren ihnen geradezu auf den Leib geschrieben, was zur Heiterkeit der Zuschauer beitrug.

Der Nachmittag begann mit dem Choral „Eine feste Burg ist unser Gott“, der vom Auditorium mitgesungen wurde. Äbtissin Britta Rook begrüßte alle Gäste.

Mit munteren Dialogen und fetzigen Streitgesprächen rollte die historische Revue mit Originalzitaten ab. Das Stück brachte den Zuhörern das Leben Luthers und Melanchthons näher. Darin wurden aber auch die vielen schweren Stunden mit Gefahren für Leib und Leben der Reformatoren lebendig.

Zu den lautstarken Intentionen des Nachmittages gehörten auch gelegentliche Meinungsverschiedenheiten mit handfesten Wortgefechten. Stürmischer Beifall und Worte des Dankes durch die Äbtissin beendeten den Nachmittag im Freundeskreis.


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