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Familienbesucherinnen: Kritik „Eine Sauerei“

Von Martin Schmitz

Quakenbrück. Das Projekt Familienbesucherinnen in den Samtgemeinden Artland und Bersenbrück wurde in einer Abschlusskonferenz in Quakenbrück allgemein als Erfolg gewertet. Deutliche Kritik gab es am Beschluss des Quakenbrücker Stadtrates über die Fortführung.

Der Passus in diesem Beschluss, die Trägerschaft von der Hochschule Osnabrück auf den Caritasverband zu übertragen, sei auf Wunsch der CDU-Stadratsfraktion kurzfristig hinzugefügt worden. Die SPD-Fraktion sei davon ausgegangen, dies sei mit den Betroffenen abgestimmt gewesen , erklärte ihr Vertreter Claus-Peter Poppe. Genau dies sei aber nicht der Fall gewesen, und das sei „eine Sauerei“ so der evangelische Pfarrer Wolfgang Gerdes. Franz Diekel (FDP) wies darauf hin, dass die Entscheidung der Samtgemeinderat zu fällen habe und nicht der Stadtrat. Für die Verwaltung sprachen Frank Wuller und Heinz Kortes von unglücklichen Umständen. Der Stadtrat habe lediglich seine Bereitschaft ausdrücken wollen, die Fortsetzung des Projektes auch finanziell zu unterstützen. Nun sei wichtig. allen Seiten gegenüber gesprächsbereit zu bleiben, um das Projekt zu retten.

Die Abschlusskonferenz wurde gestern in Bersenbrück fortgesetzt. Ein ausführlicher Bericht folgt in der Samstagausgabe .