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Über Malotten und Strohhüte Heimatverein Rieste besucht Strohmuseum

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Die Herstellung von Strohhüten erlebten die Mitglieder des Riester Heimatvereins live in Twistringen. Foto: privatDie Herstellung von Strohhüten erlebten die Mitglieder des Riester Heimatvereins live in Twistringen. Foto: privat

Rieste. Was eine Malotte ist, wussten die Mitglieder des Heimatvereins Rieste bislang noch nicht. Das und viel Interessantes mehr erfuhren sie bei einem Besuch des Strohmuseums in Twistringen. Eine Halbtagesfahrt, die alle 33 Teilnehmer begeisterte.

„Unter einem Strohmuseum konnte ich mir nichts vorstellen“, sagte Gerhard Geers. Der ehemalige Vorsitzende des Heimatvereins folgte dennoch gern der Einladung des Vorsitzenden Alfred Richter, der zusammen mit Wanderwart Helmut Richter die Fahrt organisiert hatte.

Was die Ausflügler in Twistringen zu sehen bekamen, versetzte sie in Erstaunen. Die Stadt im Landkreis Diepholz blickt auf eine mehr als 300 Jahre alte Tradition mit zahlreichen Stroh verarbeitenden Betrieben zurück. Im Strohmuseum wurden außerdem die alten Handwerkskünste lebendig.

Die Heimatfreunde beobachteten die Herstellung von Strohhüten und lernten die vielfältige Produktpalette mit Trinkhalmen, Strohmatten, Docken, Strohbetten und die Malotten kennen.

So nannte die Fachwelt in Twistringen die Strohummantelungen, die wertvolle Weine vor Glasbruch schützten, heute allerdings nur noch sehr selten Verwendung finden. Die Heimatfreunde freuen sich jetzt auf die nächste interessante Fahrt.


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