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Ankumer Heimatfreunde in Flandern Auch Brüssel hat „Migrationshintergrund“

Vor dem Atomium in Brüssel. Foto: Georg HummertVor dem Atomium in Brüssel. Foto: Georg Hummert

Ankum. Mitglieder des Heimatvereins Ankum erlebten drei eindrucksvolle Tage in den Kulturmetropolen Brüssel, Gent, Antwerpen und Brügge.

Der Stadtführer wartete bereits für Rundfahrt und Spaziergang durch Brüssel und seine Altstadt. Die Teilnehmer sahen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der belgischen Hauptstadt: den Grand Place, als schönster Rathausplatz der Welt gepriesen, das Manneken Pis, die Place Royale, das Sablonviertel, den Justizpalast, das Regierungsviertel, die Kathedrale St. Michael und natürlich das Atomium, zur Weltausstellung 1958 erbaut.

Brüssel, eine Stadt der Gegensätze, fast täglich taucht der Name in Presse, Funk und Fernsehen auf als EU-Hauptstadt oder Sitz des NATO-Generalsekretariats. Eine Stadt als Schlagwort, manchmal gar als Schimpfwort, eine Stadt der Diplomaten, Beamten und Lobbyisten.

Eine Stadt der Einwanderer aus dem Mittelmeerraum und ehemaligen Kolonien mit allen damit zusammenhängenden Problemen. Zugezogene mit Spitzengehältern, ihre Statussymbole zur Schau stellend. Aber auch eine offene und tolerante Stadt mit dem Motto „Leben und leben lassen“. Brüssel heißt „Stadt im Sumpf“ und hat heute eine Million Einwohner.

Flandern, erlebte die Gruppe tags darauf, ist von Natur aus etwas Besonderes. Eine Garten- und Architekturlandschaft aus Gotik und Renaissance, ein Zentrum abendländischer Kunst, in der das entstand, was wir flämische Kultur und Lebensart nennen, eingebettet in eine blühende Landschaft.