zuletzt aktualisiert vor

Automaten und Drehkreuze abgelehnt

Von Michael Hengehold

Melle/Riemsloh/ Wellingholzhausen. Ein Vorschlag der Verwaltung, die Freibäder in Riemsloh und Wellingholzhausen mit Drehkreuzen und Kassenautomaten auszustatten, ist im Sportausschuss am Dienstagabend einstimmig abgelehnt worden. Allerdings hatte es bereits einen Beschluss zur Anschaffung der Anlagen gegeben, der nun zurückgenommen wird.

Hatte die CDU zunächst signalisiert, dass sie zustimmen werde, etwa 60000 Euro dafür auszugeben, ruderte die Fraktion nach kurzer Beratung zurück. Im Ausschuss war zwar noch von den ursprünglich veranschlagten 80000 Euro die Rede – tatsächlich lägen sie für beide Anlagen bei gut 60000 Euro – jedoch stellte sich schnell heraus, dass der Betrag angesichts der möglichen Einsparungen als zu hoch eingeschätzt wurde.

„Die Kosten können wir besser einsparen“, erklärten auch Alfred Reehuis (Grüne) undPeter Bungard (SPD) unisono. Zudem wurde das Einsparpotenzial angezweifelt. Harald Kruse, CDU: „Es wird Einsparungen geben, die Frage ist nur, in welcher Größenordnung tatsächlich.“ Erich Walkenhorst (SPD) rechnete vor, dass die jährliche Amortisation bei 6000 bis 7000 Euro liege: „Da brauchen wir nicht drüber nachzudenken.

Nachdem Christian Elscher vom Sportamt die Runde darüber informiert hatte, dass im Wellenfreibad zwar Einsparungen bei den Personalkosten erzielt wurden, diese jedoch hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, erklärte auch Günter Oberschmidt (CDU): „Ich sehe keinen großen Nutzen.“ Heinrich Thöle (FDP) enthielt sich.