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Aktion „Saubere Landschaft“ Müll sammeln in Rieste: Da reichte der Container nicht

Die fleißigen Helfer vor den eingesammelten Müllbergen in Rieste. Großes Lob gab es vor allem für die vielen teilnehmenden Kinder. Foto: privatDie fleißigen Helfer vor den eingesammelten Müllbergen in Rieste. Großes Lob gab es vor allem für die vielen teilnehmenden Kinder. Foto: privat

Rieste. Zur Aktion „Saubere Landschaft“ – dem Frühjahrsputz im Alfseedorf – hatte die Gemeinde Rieste erneut alle Vereine, Verbände und sonstige Interessierte eingeladen, und es gab wieder jede Menge zu tun.

Die Vertreter der Gemeinde zeigten sich insgesamt mit dem Verlauf der Aktion zufrieden, wenngleich sie im nächsten Jahr wieder auf noch mehr Unterstützung aus den Vereinen hoffen.

„Rieste ist groß, es gibt viel zu sammeln. Wir können noch mehr helfende Hände gebrauchen. Alle sind auch beim nächsten Mal wieder eingeladen, unser Dorf herauszuputzen“, meinte Ratsmitglied Sebastian Hüdepohl.

Als Ansporn wurden Teilnehmerkärtchen verteilt, auf denen alle fleißigen Sammler ihren Namen eintragen konnten. Unter allen Teilnehmern werden demnächst einige Sachpreise ausgelost als Dankeschön und als Ansporn für das nächste Mal.

Etwa 50 Helfer waren erschienen, insbesondere natürlich Kinder, die tatkräftig mit anpackten. Angeführt von einigen Ratsmitgliedern und Paul Plottke von der Verwaltung, startete die Gruppe vom Riester Feuerwehrhaus in alle Richtungen: Jedes Team war unter anderem ausgestattet mit reichlich Müllsäcken, Handschuhen, Warnwesten, und einige Gruppen waren auch mit Autos und Anhänger unterwegs.

So machte man sich überall in der Gemeinde daran, Weggeworfenes und Liegengelassenes wieder einzusammeln und zu entsorgen. Und leider brauchten die Mitwirkenden meistens nicht lange zu suchen, denn da momentan das Gras und die Böschungen noch nicht wachsen und die Büsche noch nicht wieder grün sind, fanden sich schnell jede Menge „Wohlstandsrückstände“ am Straßenrand und an Feldwegen: vom einfachen Bonbonpapier über Zigarettenschachteln und Unmengen an Flaschen bis hin zu besonders großen und sperrigen Gegenständen. So wurde zum Beispiel an einem Waldweg eine komplette Sofa-Garnitur gefunden und aufgeladen. „Wer macht sich nur die Mühe und schleppt diese Sachen in den Wald, wo sie doch von der Sperrmüllabfuhr abgeholt werden?“, meinte kopfschüttelnd Ratsmitglied Andrea Blanke.

Schließlich reichte der Container am Feuerwehrhaus nicht aus, um all den Müll aufzunehmen. So musste man viele der gesammelten Säcke und Gegenstände erst einmal davor deponieren. Als Dank an alle Helfer feuerte die Feuerwehr erstmalig in diesem Jahr den Grill an, und es gab Bratwurst und Getränke , was von allen dankbar angenommen wurde, um nach den langen Fußwegen und dem teilweise schwierigen Aufsammeln des Mülls wieder zu Kräften zu kommen.