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Spannende Erlebnisse Kinder erkunden Revier in Engter

Da machte der Regen überhaupt nichts aus: Die Kinder genossen den Tag im Hegering Engter dank fürsorglicher Begleitung sehr. Foto: Sascha KnapekDa machte der Regen überhaupt nichts aus: Die Kinder genossen den Tag im Hegering Engter dank fürsorglicher Begleitung sehr. Foto: Sascha Knapek

knap Engter. Wie in jedem Jahr lud der Hegering Engter wieder interessierte Kinder zu einem Waldreviertag ein. Im Mittelpunkt des Streifzugs durch die Natur stand dabei der im Wald vorzufindende Nährstoffkreislauf, spannende Besuche einer Baumschule und eines Imkers und der Bau eines Winterlagers für Igel.

Da der Kinderreviertag immer auch dazu dient, den Nachwuchs auf den Geschmack zu bringen, wie Verena Hehemann vom Hegering erläuterte, konnte man dieses Mal durchaus von einer sehr realitätsnahen Erfahrung sprechen. Davon, dass sich Jäger nämlich nicht nur bei schönem Wetter und Sonnenschein im Wald tummeln, konnte sich jedes der teilnehmenden Kinder von Beginn an überzeugen. Trotz Regens und vereinzelter Windböen ließ sich der Nachwuchs aber nicht von einem spannenden Streifzug durch das Waldrevier abhalten.

Als erste Station des Nachmittags diente dabei die Baumschule Igel in Engter. Hier stellte Hausherr Volker Igel die Aufgaben einer Baumschule vor und erklärte, warum die Neupflanzung von Hecken und die Aufforstung des Waldes so wichtig für den Lebensraum der dort ansässigen Tiere sind. Danach durften die in drei Gruppen unterteilten Kinder durch die Baumschule stöbern und nach verschiedenen Blättern Ausschau halten, die umgehend in ein „Walderlebnisheft“ geklebt wurden.

Der nächste Programmpunkt des Tages war ein Besuch bei Werner Ballmann. Der Imker berichtete über sein Handwerk, gewährte Einblicke hinter die Kulissen einer Bienenkolonie und stellte für den neugierigen Nachwuchs diverse Honigproben bereit. Zum besseren Verständnis hatten Verena Hehemann und ihre Kollegen des Hegering Engter wieder ein paar kleine Aufgaben vorbereitet, die dem Imkerbesuch neben der Theorie auch ein bisschen was „zum Anfassen“ zur Seite stellten.

Nach dem Einblick in die Bienenwelt wanderten die Jäger und der Nachwuchs zum Hof Menkhaus zu einer Kuchen- und Apfelpause am Lagerfeuer, die mit weiteren lehrreichen Spielen und Aufgaben versehen wurde. Im Mittelpunkt stand auch hier der Nährstoffkreislauf im Wald und vor allem die Rolle, die Insekten dabei zuteil wird. Die kleinen Weidmänner fertigen zum Beispiel einen Laubhaufen an und vergewisserten sich anschließend, welche Insekten sich darin finden lassen und wie deren Eigenschaften aussehen.

Auch die zweite praktische Aufgabe des späten Nachmittags, das Anlegen eines Winterlagers für Igel, bereitete dem interessierten Nachwuchs viel Freude. Danach fehlte nur noch eine passende Verabschiedung. Und die besorgten die Jäger des Hegerings standesgemäß mithilfe von eindrucksvollen Jagdsignalen.


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