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Tolle Tanznummern beim Katerfrühstück Konkurrenz zum Karneval in Rio?

Von Alexandra Lüders

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alü Quakenbrück. Eine bunte Mischung aus Spiel, Tanz und Komik unterhielt die Gäste des Katerfrühstücks mit einer mehrstündigen, spritzigen Schau. Das Programm des Neustädter Schützenbundes von 1922 begeisterte durch Niveau und Esprit zahlreiche Besucher aus Alt- und Neustadt, die außer wertvollen Tombolapreisen eine gute Portion Lebensfreude mit nach Hause trugen.

Nach dem Einmarsch des Kinderthrons und der Jugendkönigin entfachte Moderator Jörg Jährling ein Feuerwerk der guten Laune, das von Ida Moormann und ihrem Team aufs Feinste vorbereitet war. Hier stimmte nicht nur das Timing, sondern auch die berühmte gute Mischung.

Da eroberten die „Minis“, die Line-Dance-Gruppe Bethanien, das Männerballett, drei Dancing Queens und eine Tanzgruppe von Dagmar Munz die Herzen der Zuschauer. Hier hagelte es Zugaben und frenetischen Applaus, sodass die Akteure vom Karneval in Rio vor Neid erblasst wären.

„Ihr habt ja richtig was in der Hüfte“, spornte Jährling Stefanie Ovelgönne, Frederike Feye und Kathrina Fisse zu lateinamerikanischen Tanzrhythmen an. Geheimnisvoll verhüllt, präsentierte sich das gut einstudierte Männerballett mit einem orientalischen Bauchtanz mit Bravour und weiblicher Grazie. Als Entertainer betätigten sich Bürgermeister Wolfgang Becker, Frank Wuller und Frank Gastaudo im Schlumpfkostüm, um ihre Fingerfertigkeit unter Beweis zu stellen.

„Es geht nicht nur um Schnelligkeit, sondern um Witz und Performance“, kündigte Jährling ein „Schäferstündchen“ von drei Paaren aus dem Publikum an, die per Bürste auf Tuchfühlung gehen sollten. Hier stiegen Katrin Lorenz und Burkhardt Krause zu Mrs. und Mr. Neustadt auf und wurden im Anschluss gleich zu Glücksboten der Tombolagewinner.

„Schraubst du schon oder wohnst du noch?“, stimmte Stimmungsmacher Matthias Brüggemann ein Loblied auf das Möbelhaus Ikea, den Präsidenten Thomas Ludmann und die berühmten Artländer Alleen an. Ein altes Ehepaar beim Arzt parodierten Uwe Meyerrenken, Ilona Gerke, Sigrid Kropp und Thomas Schneidhorst, der seinem „Patienten eine neue Alte“ verordnete.

„Bier zapfen, mal ganz einfach“ lud acht Kandidaten aus den Quakenbrücker Schützenvereinen zum Partnertest ein, wobei das gemeinsame Kostüm beim Agieren behinderte. „Das weiß niemand, wie viel Arbeit dahintersteckt“, schmunzelte Ida Moormann mit einem Augenzwinkern zu Thomas Ludmann, der mit seiner Tanzgruppe monatelang den Hüftschwung der Haremsdamen geübt hatte. Ebenso mit Erfolg wie die Sammlung für das Plan-Patenkind des Neustädter Schützenbundes.


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