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Ostenfelder Kirche erhielt den ersten Preis beim Wettbewerb Neue Pilgerstätte aus 14 Hektar Stroh

Von Marita Kammeier

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Gruppenbild mit allen Akteuren: Michael Knoop, Ortsbürgermeister Volker-Theo Eggeling, Inge Möllersmann, Gerhard Krämer und alle Vertreter aus den acht Ortsteilen (von links). Die Gewinner des ersten Preises sind Gerrit Meyer und Heiner Vodegel aus Ostenfelde (2. Reihe rechts).Foto: Marita KammeierGruppenbild mit allen Akteuren: Michael Knoop, Ortsbürgermeister Volker-Theo Eggeling, Inge Möllersmann, Gerhard Krämer und alle Vertreter aus den acht Ortsteilen (von links). Die Gewinner des ersten Preises sind Gerrit Meyer und Heiner Vodegel aus Ostenfelde (2. Reihe rechts).Foto: Marita Kammeier

NEUENKIRCHEN. Vor den Toren des Stadtteils schauen die Autofahrer – vor allem die mit westfälischem Kennzeichen – irritiert zur Seite. Ist das eine Fata Morgana oder wirklich die alte Dorfkirche?

Der letzte Programmpunkt bei den umfangreichen Jubiläumsfeiern war die Prämierung der Strohfiguren. Die acht Ortsteile hatten in vielen Arbeitsstunden und etlichen Hektar Stroh kreative Figuren entworfen (wir berichteten). Mit der kleinen Volksabstimmung mittels Postkarte ermittelte das Bürgerbüro den Sieger.

Die Spannung im Festzelt stieg. Der kraftvolle Gesang des Männergesangvereins Concordia St. Annen stoppte, als Ortsbürgermeister Volker-Theo Eggeling den Zeremonienmeister auf die Bühne bat. Im schmucken Gewand der reichen Fugger aus dem 15. Jahrhundert erschien Gerhard Krämer.

Im übervollen Zelt war nicht ein winzigkleiner Stehplatz frei. Großer Applaus ertönte bei der Bekanntgabe des Gewinners: „Unsere alte Dorfkirche“ der Ostenfelder Bürger.

In etwa sechs Wochen bauten sie aus 14 Hektar Stroh das Kunstwerk an der Rhadener Straße. Stellvertretend für den Ort – tatsächlich hatten alle mitgearbeitet – nahmen Heiner Vodegel und Gerrit Meyer die Preise entgegen.

Den zweiten Platz teilten sich die „fröhlichen Küingdorfer“, vertreten durch Inge Möllersmann und Michael Knoop, und die Insingdorfer mit ihrem Dorfkrug.

„Die Entscheidung war sehr schwer“, betonte der Ortsbürgermeister, da alle Beteiligten ideenreiche Strohfiguren kreierten. Besichtigen und bewundern werden sie auf jeden Fall noch viele.

Die Dorfkirche in Ostenfelde hat bereits Kultstatus, staunende Autofahrer halten an und nehmen sich die Zeit zur Besichtigung.


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