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Mallet erst ab Dezember? Zur Kontrolle nach München – Grünheid: Da kann nichts reißen

Von Winfried Beckmann

<em>Aufholen: </em>Kristaps Valters.Aufholen: Kristaps Valters.

Quakenbrück. Entwarnung und Erleichterung gab es bereits am späten Abend, als sich bestätigte, was Guido Grünheid in Kenntnis seines Körpers („Da kann nichts mehr reißen“) angekündigt hatte. „Es ist der gleiche Fuß, mit dem ich in der Türkei umgeknickt bin und im Training auch. Nicht so schlimm“, sagte der 29-Jährige nach dem Termin bei Arzt und Physiotherapeut.

Nach knapp zwei Minuten war der Test für den Ex-Nationalspieler beim 81:68 gegen Oldenburg bereits zu Ende. Bei der Erkenntnis: „Wenn es nötig gewesen wäre, hätte ich mit Tape weiterspielen können.“ War aber nicht nötig, vor allem mit Blick auf den Ligastart am Mittwoch in Berlin, einem früheren Zuhause von Grünheid, der zumindest am Donnerstag nicht trainierte und jede weitere Belastung neben Therapie und Radfahren vom jeweiligen Augenblick abhängig macht.

Von Bewegung kann bei Demond Mallet indes wenig die Rede sein. Beim vielversprechend gelaufenen Test gegen Oldenburg saß der eigentliche Spielmacher der Dragons in Zivil auf der Bank – zwischen Rückkehr aus den USA, wo er an seiner Uni am Wochenende in die Hall of Fame aufgenommen wurde, sowie einem Arzttermin am Donnerstag in München beim bekannten Sportler- und Promi-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfarth. Unter der Regie des Müncheners war die Operation am gerissenen Brustmuskel von Mallet erfolgt, der vermutlich erst November/Dezember komplett dabei sein wird.

Wie gut, dass die Dragons wertvollen Ersatz in Kristaps Valters gefunden haben, der gegen seinen früheren Club Oldenburg bereits andeutete, wie sicher er das Team lenken kann, auch wenn totaler Fluss und „blindes“ Verstehen naturgemäß nach gerade mal einer Woche miteinander fehlen.