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Freier Fall dauert 70 Sekunden Quakenbrück: Fallschirmspringer fallen in Scharen vom Himmel

Sicher verzurrt an einen Tandemmaster ist es nahezu jedem möglich, das unglaubliche Gefühl des freien Falles zu genießen.Foto: Horst WilkenSicher verzurrt an einen Tandemmaster ist es nahezu jedem möglich, das unglaubliche Gefühl des freien Falles zu genießen.Foto: Horst Wilken

Quakenbrück. Zum zweiten Mal in diesem Jahr bekommt der Luftsportverein Quakenbrück von Freitag, 9. September, bis Sonntag, 11. September, besonderen Besuch: Dort macht ein großes und neckisch lackiertes Fallschirmspringerabsetzflugzeug Station.

Quasi scharenweise vom Himmel fallen über dem Segelfluggelände des Luftsportvereines an der Danziger Straße Fallschirmspringer. Abgesetzt von einem zweimotorigen Flugzeug des Typs Skyvan SC7 mit dem netten Kosenamen „Pink“.

Etwa 25 Personen kann die „Pink“ an Bord nehmen, was somit den Absprung in einem besonderen Rahmen ermöglicht. Der erfahrene Berufspilot wird die Springer sicher auf fast viereinhalb Kilometer Höhe über Quakenbrück bugsieren, bevor sie nach dem Verlassen des Flugzeugs rund 70 Sekunden das unbeschreibliche Gefühl des freien Falls genießen können.

Noch weitere vier bis fünf Minuten schweben sie dann, an ihren geöffneten Schirmen hängend und somit wesentlich gemächlicher, Mutter Erde entgegen.

„Das Gefühl des freien Falls kann zur Sucht werden“, gibt der Malergeselle Bernd Schewe aus Quakenbrück zu. Er hatte sich 2010 einen Tandemsprung gegönnt. Hierbei war er, sicher verzurrt an seinem Tandemmaster – sozusagen dem Piloten des gemeinsamen Schirmes –, aus dem Bauch Flugzeuges gesprungen.

Info: Telefon 05491/ 996010, Internet: www.lsvq.de.