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Nah dran am Geschehen Förderverein des Ankumer DRK-Alten- und Pflegeheims verstärkt Öffentlichkeitsarbeit

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Unter den Augen der interessierten Vereinsmitglieder erprobte Bärbel Lahrmann das neue Pflegebett und war von seinen Vorteilen voll überzeugt. Foto: FördervereinUnter den Augen der interessierten Vereinsmitglieder erprobte Bärbel Lahrmann das neue Pflegebett und war von seinen Vorteilen voll überzeugt. Foto: Förderverein

pm Ankum. In eigener Sache will sich der Förderverein für das DRK-Alten- und Pflegeheim Henry Dunant mit einem aktualisierten Flyer und einer intensiveren Öffentlichkeitsarbeit um weitere Mitglieder bemühen. Bei derzeit 61 Mitgliedern und einem Jahresbeitrag von 30 Euro ist das Budget des Vereins doch relativ begrenzt.

Von einem guten Jahr konnte der Vorsitzende des Fördervereins, Burkhard Dräger, berichten. Der Verein sei gut in die Aktivitäten des Hauses eingebunden, ob am Gedenkabend für die verstorbenen Heimbewohner, den Adventsbasar oder zum Beispiel beim Treffen mit Vertreterinnen der katholischen Frauengemeinschaft. Dadurch sei man immer nah dran am Geschehen und bekomme mit, wo Unterstützung gebraucht werde.

Erstmals musste Kassenwart Edwin Anders von einem Rückgang des Vereinsvermögens berichten, was jedoch nicht beängstigend sei, da der Förderverein immer noch eine fünfstellige Reserve habe, um weiterhin sinnvolle erforderliche Hilfe zu leisten. Grund für den Rückgang der Finanzen sei die Anschaffung eines besonderen Palliativ-Pflegebetts im vergangenen Jahr.

Karin Huster vom Alten- und Pflegeheim stellte den anwesenden Vereinsmitgliedern das Bett mit seinen besonderen Vorrichtungen zur Pflege der durch Krankheit geschwächten Heimbewohner vor.

Bärbel Lahrmann, lange als Krankenschwester tätig und heute selbst gehandicapt, überzeugte sich spontan mit einem „Probeliegen“ von den pflegerischen Vorzügen dieses Bettes. Ein weiteres Bett in dieser Ausführung sollte möglichst in diesem Jahr noch angeschafft werden.

Auch ganz neu auf dem Markt befindliche Matratzen mit individuell einstellbaren Flügelfedern, die speziell für Demenz-, Parkinson- oder Schmerzpatienten entwickelt wurden, stehen auf der Wunschliste von Pflegedienstleiterin Gaby Plog. Auch hier wird der Förderverein unterstützend tätig werden, legt jedoch nahe, bei der Anschaffung mit anderen Einrichtungen zu kooperieren. Immerhin schlägt jede dieser Matratzen mit etwa 1000 Euro zu Buche.

Dass der Antrag auf Bezuschussung der Aroma-Therapie mit 380 Euro vom Förderverein positiv beschieden wurde, war schon fast selbstverständlich.

Bei den anstehenden Teilneuwahlen zum Vorstand wurden der 2. Vorsitzende Thomas Buschermöhle, Schriftführerin Nicole Köhne und Beisitzer Kurt Wiesing einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Zur weiteren Kassenprüferin wurde Elfriede Haarannen gewählt.


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