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Farbe ist nur schwer zu entfernen Ärgernis in Berge: Fragwürdige Schnitzeljagd mit Ölfarbe

Von Jürgen Ackmann


Berge. So eine Schnitzeljagd ist eigentlich was Schönes für Kinder. Das findet auch Georg Webering. Wenn die aber mit schwer zu entfernender Ölfarbe betrieben wird, dann findet der Berger das nicht mehr schön. Er hatte deswegen in den vergangenen Tagen viel Arbeit.

Einst haben die Schnitzeljagd-Teilnehmer Kreide oder Stöckchen benutzt, um ihre Pfeile auf Straßen oder an Bäumen aufzumalen. Die Zeiten sind offenbar vorbei. Jetzt kommen Spraydosen zum Einsatz, um in Signalfarben den Weg zu weisen. Das Problem: Die Farbe hält sich dauerhaft und verschwindet nicht beim nächsten Regen.

Das hat auch Georg Webering gemerkt, als er wieder einmal im Auftrag des Heimatvereins das Wassertretbecken in der Billkuhle reinigen wollte. Dort fand er auf den Waschbetonplatten einen dicken Pfeil vor. Trotz „Schruppeinsatzes“ gelang es ihm nicht, die Farbe zu entfernen. Das findet er ärgerlich, zumal auch an Bäumen Pfeile prangen, die offenbar von Eltern für die Kinder aufgesprüht worden sind.

Er fragt sich, warum es unbedingt Ölfarbe sein muss. Kreide und Stöckchen täten es doch auch. Und was passiere, wenn die technische Aufrüstung bei der Schnitzeljagd so weitergehe? Sprenge dann die nächste Generation gleich den Weg frei? Er bittet deshalb alle Eltern darum, vom Farbeinsatz abzusehen.