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Woche der Diakonie startete in Menslage „Irgendwas bleibt“

Von Eva Voß

Kleine Geschenke für die Jugendlichen. Foto: Eva KöbbemannKleine Geschenke für die Jugendlichen. Foto: Eva Köbbemann

Menslage. „Jugend braucht Zukunft, und Zukunft braucht Jugend“, mit diesen Worten begrüßte die Menslager Kirchenvorsteherin Ulrike Müller die Gäste in der Marienkirche. Die Woche der Diakonie, die in diesem Jahr zum fünften Mal im Kirchenkreis Bramsche stattfindet, stellt zum ersten Mal Jugendliche in den Mittelpunkt. Aus diesem Grund hatte auch eine Menslager Jugendgruppe die Gestaltung des Gottesdienstes übernommen. Musikalisch wurden sie von der Gruppe „Pax Tecum“ aus Löningen unterstützt, die mit Keyboard, Schlagzeug und Gitarre für gute Stimmung in der Kirche sorgte.

Natalia Gerdes, Leiterin der Sozialarbeit der Diakonie, freute sich besonders über die große Besucherzahl in der Kirche. Jugend sei nicht immer nur eine Chance, sondern auch eine Gefahr, zum Beispiel, wenn man auf die schiefe Bahn gerate. Besonders solchen Jugendlichen wolle die Diakonie helfen.

Die Predigt hielten die Jugendlichen mit Pastor Wilhelm Rieke gemeinsam, und zwar in einer Art Dialog: Pastor Rieke beschrieb, wie Jugendliche häufig von Erwachsenen gesehen würden. Die Jugendlichen stellten auf der anderen Seite dar, wie sie sich selbst sehen. Außerdem forderten sie mehr Mitspracherecht in der Gesellschaft ein.

Danach stimmte „Pax Tecum“ das Titellied der Woche der Diakonie an: „Irgendwas bleibt“ von der Band „Silbermond“. Es beschreibt die unsichere Zukunft für viele Jugendliche und die Sehnsucht nach Konstanz und Sicherheit. Natalia Gerdes stellte im Anschluss noch einmal den Flyer und das Programm der Diakonie in der kommenden Woche vor und wies auf reguläre diakonische Angebote hin. Zum Ende des Gottesdienstes erhielten die elf jungen Leute, die an der Gestaltung mitgewirkt hatten, ein Präsent. Das erhielt auch Tatjana Vorrat aus der St.-Petrus-Gemeinde in Quakenbrück. Sie hat für die neuen Büroräume der Diakonie ein Bild gemalt, das die Nächstenliebe und die Menschlichkeit zum Thema hat.