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Sängerbund Bramgau holte Feier zum 75-jährigen Bestehen nach – Ehrungen für 60 Jahre aktives Singen Sieben Chöre verzauberten mit ihrer Musik

Von Holger Schulze

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Auf dem Bramgausängerfest wurden zahlreiche Aktive für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Nach den Auszeichnungen wurde viel gesungen. Foto: Holger SchulzeAuf dem Bramgausängerfest wurden zahlreiche Aktive für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Nach den Auszeichnungen wurde viel gesungen. Foto: Holger Schulze

Engter. Die nachgeholte Feier zum 75-jährigen Bestehen des Bramgau-Sängerbundes ließ am Samstagabend in der Gaststätte Rothert den „Zauber der Musik“ erklingen. Sieben Chöre konnte Heinz-Jörg Bösling in seiner Funktion als Vorsitzender des Sängerbundes beim Bramgau-Sängerfest 2010 begrüßen.

75 Jahre Sängerbund Bramgau, eigentlich hätte dieses Jubiläum ja bereits im letzten Jahr gefeiert werden müssen, doch da wollte man nicht zum 60-jährigen Bestehen des Paul-Bagschick-Chores in Konkurrenz treten (wir berichteten). Jetzt aber war das Jubiläum die einmal mehr gern genutzte Gelegenheit, das zu pflegen, was einen der Grundpfeiler des Chorgesangs darstellt, das Singen in und vor einer Gemeinschaft. „Man solle alle Tage wenigstens einmal ein kleines Lied hören“, mit diesem Goethezitat begrüßte der Engteraner Ortsbürgermeister Wilhelm Berkemeyer die Mitglieder von sieben angereisten Chören.

Die besondere Wertigkeit des Chorgesangs unterstrich Stefanie Kortekamp. Wer nicht nur alleine singe, sondern im Chor, der teile die Musik mit anderen und lasse hierdurch ein ganz besonderes Gemeinschaftsgefühl entstehen, so die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bramsche. Gemeinschaft und Gesundheit, hierin sah auch der Vorsitzende des Kreis-Chorverbandes Osnabrücker Land, Gerhard Reese, die Vorzüge des Chorgesangs in seinem Grußwort. Gemeinsam mit Heinz-Jörg Bösling nahm er vor dem Gesangsteil des Abends noch zahlreiche Ehrungen vor.

Für 60 Jahre aktives Singen wurden Marta Winkelmann, Georg Helling-Junghans, Günter Husmann und Friedrich Leiber ausgezeichnet. Wilhelm Beinker, Annelie Lohbeck, Heinrich Müller und Günter Reese sind 50 beziehungsweise 40 Jahre in ihren Chören aktiv mit dabei. Auf 25 Jahre Chorzugehörigkeit brachten es Gerda Bei der Kellen, Reiner Hülsken, Frank Luttmer, Hellmut Meyersieck, Paul Hermann und Günter Schilling. Hildegard Ermeling, Christian Volbers, Richard Wessel sowie Jürgen Westrup erhielten ihre Auszeichnungen für zehn Jahre am Notenblatt. Förderndes Chormitglied ist seit 60 Jahren Adelheid Eilf und seit 25 Jahren Anke Henning. Sie wurden ebenso geehrt wie Robert Ketterling und Heiner Middendorf für ihre Vorstandsarbeit über ein Jahrzehnt hinweg.

Nach dem offiziellen Teil wurde reichlich gesungen. Der Gemischte Chor Achmer, der MGV Vörden, die Gartenstädter Chorgemeinschaft, der MGV 1927 und Kirchenchor Merzen, der Paul-Bagschik-Chor, die Deutsche Liedertafel sowie der Volkschor Sögeln ließen einzeln wie auch in verschiedenen Kombinationen Stücke aus ihrem jeweiligen Repertoire erklingen. Als Gäste bestritten am Abend „Die Hasejungs“, der Artländer Shantychor aus Badbergen, die Unterhaltung ihrer Sangeskollegen aus dem Bramgau.


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