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Sperrung bleibt bestehen Reinigung der Spielplätze in Schepsdorf durchgeführt

<em>Mit Schrubber, Wasser und Seifenlauge</em> reinigt ein Mitarbeiter des Lingener Bauhofes die Spielgeräte, die nach einem Zwischenfall bei der Firma Hagedorn in Schepsdorf durch ölige Rußpartikel verunreinigt wurden. Foto: NordwestmediaMit Schrubber, Wasser und Seifenlauge reinigt ein Mitarbeiter des Lingener Bauhofes die Spielgeräte, die nach einem Zwischenfall bei der Firma Hagedorn in Schepsdorf durch ölige Rußpartikel verunreinigt wurden. Foto: Nordwestmedia

Schepsdorf. Ein Mitarbeiter des Bauhofes hat am Mittwoch die Spielgeräte auf den drei vorsorglich gesperrten Spielplätzen und auf dem Schulgelände der Grundschule in Schepsdorf gereinigt, wie die Stadt Lingen mitteilt.

Konkret handelt es sich um die Spielplätze am Kindergarten, an der Deichstraße und in der Straße Pfarrtannen. Die Rußpartikel seien dabei mithilfe von Wasser und Seifenlauge von den Spielgeräten geschrubbt worden. Fest stehe, dass bei der Reinigung heruntertropfendes Wasser zu keiner Gefährdung des Grundwassers führe. „In diesem Fall wirkt der Erdboden wie ein Filter, sodass eine Belastung des Grundwassers nicht eintritt“, so Erster Stadtrat Ralf Büring. Trotzdem bleibe die Sperrung so lange bestehen, bis endgültige Ergebnisse der Bodenproben vorliegen. Büring geht davon aus, dass die Firma Hagedorn für die Reinigungskosten aufkommt.

PAK nachgewiesen

Erste Analysen der Rußpartikel hätten ergeben, dass der Ruß auch sogenannte PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) enthalte. „PAK sind natürlicher Bestandteil von Kohle und Erdöl. Durch die unvollständige Verbrennung des Öls in der Brenneranlage sind in den Rußpartikeln deshalb auch PAK gefunden worden“, erklärt Büring. Die genaue Zusammensetzung der Rußpartikel werde derzeit noch analysiert. Ebenso werde die Konzentration der Rußpartikel im Boden bestimmt.