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Resolution für Atomausstieg Quakenbrücker SPD fordert alternative Energiepolitik vor Ort

Von Heinz Benken

„Atomkraft ausschalten“, fordern Rainer Mock (links) und Schriftführer Lars Rennings.Foto: Heinz Benken„Atomkraft ausschalten“, fordern Rainer Mock (links) und Schriftführer Lars Rennings.Foto: Heinz Benken

Quakenbrück. Eine Resolution zum sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie hat der SPD-Ortsverein Quakenbrück in seiner Mitgliederversammlung verabschiedet.

Gefordert wird darin die „sofortige und endgültige Abschaffung der sieben deutschen Altreaktoren und des Pannenreaktors Krümmel“, heißt es in dem Text.

Weiter fordern die Sozialdemokraten den „vollständigen Atomausstieg entsprechend dem von der rot-grünen Bundesregierung mit der Atomwirtschaft vereinbarten Ausstiegsszenario aus dem Jahre 2002, wenn möglich auch schneller“, den „massiven Ausbau der erneuerbaren Energie und von hocheffizienten Gaskraftwerken sowie die Umsetzung einer konsequenten Effizienzstrategie.“

Angesichts des nicht weit entfernten Atomkraftwerks Lingen gebe es auch im Artland große Befürchtungen vor Unfällen in Kernkraftwerken, so die SPD.

Darüber hinaus fordern die Quakenbrücker Sozialdemokraten die Bereitstellung von Haushaltsmitteln für eine alternative Energiepolitik vor Ort. „Im Gegensatz zu den konservativen Parteien im Kommunalbereich haben wir uns immer schon für die Förderung erneuerbarerer Energien vor Ort ausgesprochen“, betonte Vorsitzender Rainer Mock.

Zur nächsten Stadtratssitzung im Mai will die SPD Anträge stellen, die auf schnell umsetzbare Maßnahmen im Bereich alternativer Energien zielen.