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HHO bestätigt Pläne Burg Wittlage in der Gemeinde Bad Essen soll verkauft werden



Wittlage. Die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück (HHO) wird nach Informationen von noz.de voraussichtlich in diesem Jahr den Betrieb auf der Burg Wittlage einstellen. HHO-Pressesprecherin Susanne Wolff bestätigte auf Anfrage entsprechende Pläne.

Bad Essens Bürgermeister Günther Harmeyer und Erster Gemeinderat Carsten Meyer äußerten die Hoffnung, dass angesichts der historischen Bedeutung der Burg für das Wittlager Land eine Lösung gefunden werde, die die Übernachtungsmöglichkeiten des Tagungshauses und die offenen Burgtore für Interessierte erhalte.

Mit der bisherigen Nutzung und Pflege des gesamten Geländes sei die Gemeinde „sehr zufrieden“. Harmeyer: „Wir bedauern die aktuelle Entwicklung und versuchen zu einer guten Lösung im Sinne der Region beizutragen.“

HHO-Pressesprecherin Susanne Wolff erklärte, definitiv sei der Verkauf noch nicht, doch es sei der „ausdrückliche Wunsch des Vorstands“, so Wolff. Es gäbe aber noch keinen Käufer und dementsprechend auch noch keinen konkreten Verkaufszeitpunkt. Als Gründe für die Verkaufsabsicht nannte Wolff am Donnerstag die Veränderungen im Bereich der Behindertenpflege und die aktuellen Kosten.

Die Einrichtungen würden kleiner und lokaler, große Objekte seien nicht mehr zeitgemäß, was letztendlich dazu führe, „dass wir die Burg nicht wirtschaftlich betreiben können“. In Wittlage gibt es Wohngruppen und eine Tagespflege für behinderte Menschen sowie ein Tagungs- und Gästehaus.


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