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Mit 500 PS über die Piste Quakenbrücker Manuel Rubow im Safetycar bei der DTM unterwegs

Manuel Rubow bei der Fahrerpräsentation in der Startaufstellung zum 8. DTM-Lauf in Oschersleben Foto: AMC DiepholzManuel Rubow bei der Fahrerpräsentation in der Startaufstellung zum 8. DTM-Lauf in Oschersleben Foto: AMC Diepholz

Quakenbrück/ Oschersleben. In Prozent auf die Fahrdistanz gerechnet, hat er die meisten Führungskilometer bei allen Rahmenrennen in Oschersleben gehabt: Manuel Rubow. Der Quakenbrücker war auch dieses Jahr wieder bei der DTM im Safetycar dabei.

Während der Rennen wartet er stets in Helm und Overall im Mercedes C63 oder Audi R8. Gibt es einen Unfall, wird er von der Rennleitung angewiesen, auf die Strecke zu gehen. Hier gilt es dann, alle Fahrzeuge hinter sich einzureihen und das Tempo an den Gefahrenstellen entsprechend zu senken. Auf der restlichen Runde muss Rubow wieder alles aus den bis zu 500 PS starken Sportwagen herausholen. Wenn das Signal zur Freigabe des Rennens kommt, biegt das Safetycar wieder in die Boxengasse ein und wartet dort mit laufendem Motor auf einen eventuellen nächsten Einsatz.

Beim 8. Saisonlauf zur Deutschen Tourenwagenmeisterschaft in der Magdeburger Börde waren nicht zuletzt durch die regnerischen Wetterverhältnisse viele Safetycar-Einsätze notwendig. Vor allem in der Formel BMW und dem Porsche-Carrera-Cup verloren viele Piloten bei regnerischen Verhältnissen die Kontrolle über ihre Rennwagen.

Nur beim Hauptrennen war der 24-Jährige lediglich Zuschauer am Ende der Boxengasse. Zwar gab es auch hier Zwischenfälle, jedoch erforderten sie nicht die Unterstützung des Sicherungsfahrzeuges. „Hier erkennt man einfach, dass in der DTM wirklich erfahrene Leute am Steuer sitzen. Sie verringern ihr Tempo bei gelben Flaggen stark genug und bringen Streckenposten und Hilfskräfte bei einem Unfall nicht in Gefahr. „In den Rahmenrennen sieht das schon mal anders aus“, berichtet Rubow nach dem interessanten Rennwochenende.

Ein Highlight für den jungen Rennfahrer aus Quakenbrück war die Teilnahme an der Fahrerpräsentation. Neben den Stars aus der DTM wie Ralf Schumacher, David Coulthard oder Timo Scheider wurde auch Manuel Rubow den rund 86000 Zuschauern an der Strecke präsentiert. „Man kommt sich da schon komisch vor. Zwischen den ganzen großen Namen und Grid-Girls zu stehen. War auf jeden Fall eine super Erfahrung.“

In den zwei verbleibenden Rennen zum ADAC-Cruze- Cup wird Rubow wieder selbst am Steuer eines Rennwagens sitzen und um den Sieg mitkämpfen.