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Fachwerk 1775 „eine Erfolgsgeschichte“ Alma-Quelle in Wellingholzhausen zum Deutschen Wandertag sorgfältig saniert

Von Petra Ropers

Spätestens zum Deutschen Wandertag soll sich die Alma-Qelle oder Schwarze Welle dank des Engagements des Heimat- und Verschönerungsvereins in neuem Glanz präsentieren. Foto: Petra RopersSpätestens zum Deutschen Wandertag soll sich die Alma-Qelle oder Schwarze Welle dank des Engagements des Heimat- und Verschönerungsvereins in neuem Glanz präsentieren. Foto: Petra Ropers

Wellingholzhausen. Zum Deutschen Wandertag im August soll sich Wellingholzhausen von seiner schönsten Seite präsentieren – und dafür legt der Heimat- und Verschönerungsverein (HVV) schon jetzt tatkräftig Hand an. Die Sanierung der Alma-Quelle bildet einen der Schwerpunkte im umfangreichen Programm des Vereins, der im Fachwerk 1775 zur Jahreshauptversammlung zusammenkam.

Die Renovierung der Quelle sei bereits seit zehn Jahren Thema wiederholter Gespräche gewesen, freute sich Ortsbürgermeister Josef Falke über den Beginn der Arbeiten, im Zuge derer derzeit der Quelltopf von Schlamm befreit wird. Spätestens zum Deutschen Wandertag laden zudem neue Bänke und eine neu errichtete Schutzhütte Spaziergänger und Wanderer zum Verweilen ein.

Bis August brauchen die Wellinger Wanderfreunde jedoch nicht zu warten, um die Schönheiten der Region unter die Wanderschuhe zu nehmen.

Die Wanderungen des HVV, die in diesem Jahr unter anderem über den Stiftsweg rund um Herford führen, arbeitet dabei als neuer Wanderwart der stellvertretende Vorsitzende Klaus Schreer aus. Der ausdrückliche Dank des Vorstandes galt zur Jahreshauptversammlung Heinrich Ahringhoff, der sich über 20 Jahre lang als Wanderwart im Verein engagierte. Stellvertretender Wanderwart bleibt weiterhin Thomas Vogelpohl.

Ihr Vertrauen sprachen die Mitglieder einstimmig auch dem Vorsitzenden Matthias Sonne, Schriftführer Horst Rolletschek und Kassenwartin Christa Gabel sowie Klaus Schreer für das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden aus. Als Naturschutzwarte setzen Karin Hillbrenner und Franz Hülsmann die im vergangenen Jahr aufgenommenen Foto-Touren fort. Unterdessen laufen die Bauarbeiten im Fachwerk 1775 weiter, in das schon bald auch das Archiv des Vereins umziehen wird. Dem Haus und dem Initiativkreis bescheinigte Josef Falke eine hervorragende Entwicklung.

Dabei seien ihm vor Projektbeginn durchaus kritische Stimmen begegnet: „Soziokultur in Wellingholzhausen? Das klappt doch nie!“ Doch der HVV habe an vielen Stellen angeklopft und viele Bürger und Institutionen mit ins Boot geholt: „Und heute ist das 1775 eine Erfolgsgeschichte!“ Das historische Ambiente bietet auch den ansprechenden Rahmen für den allmonatlichen plattdeutschen Nachmittag: Durchschnittlich 40 Teilnehmer zeugen vom ungebrochenen Interesse an der plattdeutschen Sprache.

Auf regen Besuch hofft der HVV auch beim Aufstellen des Maibaumes, der sich wegen des „Weißen Sonntags“ bereits am Samstag, 30. April, auf dem Kirchplatz erhebt.

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von Kirchplatz und Brunnen verbindet sich ab 19 Uhr das traditionelle Aufziehen des Maikranzes mit einem schwungvollen Brunnenfest.