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Anbau offiziell eingeweiht Schule in Achmer hat Grund zum Feiern

Von Henning Stricker

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Freuten sich über den gelungenen Anbau und das Wandbild: Eugen Schäfer, Axel Mutert, Liesel Höltermann, Robert Bresch (für den verhinderten Ortsbürgermeister Heiner Pahlmann), Ulrich Willems und Renate Settelmeier. Foto: Henning StrickerFreuten sich über den gelungenen Anbau und das Wandbild: Eugen Schäfer, Axel Mutert, Liesel Höltermann, Robert Bresch (für den verhinderten Ortsbürgermeister Heiner Pahlmann), Ulrich Willems und Renate Settelmeier. Foto: Henning Stricker

Achmer. Mit einem Festakt in der Dorfgemeinschaftsanlage begann das Sommerfest der Grundschule Achmer. Grund für den Festakt, an dem neben Bürgermeisterin Liesel Höltermann auch der erste Stadtrat Ulrich Willems, die Architekten Axel Mutert und Eugen Schäfer und Vertreter aus den drei Ortsratsfraktionen von SPD, CDU und den Grünen teilnahmen, war die offizielle Einweihung des neuen Verwaltungstraktes.

Nach der Begrüßung der vielen Schüler, Eltern und Ehrengäste durch Schulleiterin Renate Settelmeier erläuterte Höltermann die Gründe, die für die dringende Erweiterung des Verwaltungstraktes sprachen. „Mit der Fertigstellung des neuen Verwaltungstraktes ist in erster Linie ein Wunsch der Schulleitung und des Kollegiums in Erfüllung gegangen, der nachvollziehbare Wunsch nach angemessen großen Arbeits- und Besprechungsräumen“, so Höltermann.

Über den alten Verwaltungstrakt mit einer Größe von 58 Quadratmetern habe es in einem Aktenvermerk aus dem Jahre 2007 geheißen: „Das Lehrerzimmer sowie das daneben liegende Büro der Schulleiterin, in dem sich auch der Arbeitsplatz der Schulsekretärin befindet, sind durch dort lagernde Unterrichtsmaterialien völlig überfrachtet. Selbiges gilt auch für den Vorraum zum Büro, wo neben einem Kopierer auch die Krankenliege und anderes Mobiliar stehen.“ Nach einer Schulbereisung durch den Schulausschuss habe man auch im Rat gesehen, dass eine Erweiterung des Verwaltungstraktes nötig sei. „Aber“, so Höltermann, „von Verständnis allein kann man nicht bauen“, und so sei die Maßnahme aufgrund fehlender finanzieller Mittel auf die Warteliste geschoben worden. Sehr gelegen kam der Stadt das im Jahre 2009 aufgelegte Konjunkturpaket II, das auch einen Förderschwerpunkt Schulinfrastruktur enthielt.

Insgesamt betrug das Finanzvolumen der Baumaßnahme rund 390000 Euro. Davon entfielen allein rund 92000 Euro auf den Brandschutz in dem Schulgebäude, der aufgrund der Baugenehmigung für den Anbau im gesamten Gebäude auf den aktuellsten Stand gebracht werden musste. Aus dem Konjunkturpaket II gab es 223500 Euro als Zuschuss.

Quer durch alle Fraktionen des Ortsrates ging bei der Einweihung die Meinung, Architekt Axel Mutert und seinem Team sei gelungen, was sie sich selber als Ziel gesetzt hatten. „Denn“, so Mutert, „wir möchten mit unserem Entwurf etwas Frohsinn auch an trüben Tagen in die Schule bringen“.

Mit dem Sommerfest klang der Samstag mit vielen verschiedenen Spielen für die Kinder und einer vom Förderverein der Schule organisierten Cafeteria aus.

Hier konnte dann zum ersten Mal auch das von Architekt Eugen Schäfer und den Schülern gestaltete Wandbild in der Aula bewundert werden, das schon aufgrund der genialen Idee des jungen Architekten auf große Bewunderung nicht nur bei Bürgermeisterin Höltermann stieß.


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