VfL-Podcast „Brückengeflüster“ VfL Osnabrück: Ukrow und Schubbert über den Weg für Talente in die Profi-Elf

Brennen für den Nachwuchs beim VfL: Alexander Ukrow (links) und Lutz Schubbert vom Nachwuchsleistungszentrum.Brennen für den Nachwuchs beim VfL: Alexander Ukrow (links) und Lutz Schubbert vom Nachwuchsleistungszentrum.
Jörn Martens/Grafik: NOZ

Osnabrück. Alexander Ukrow und Lutz Schubbert leiten das Nachwuchsleistungszentrum des VfL Osnabrück - und leisten dort enorm wichtige Arbeit für die Zukunft des Vereins. Neun Spieler mit NLZ-Vergangenheit stehen aktuell im Profikader des VfL Osnabrück. Im VfL-Podcast "Brückengeflüster" sprechen die beiden darüber, wie gute Nachwuchsarbeit funktioniert, welche Philosophie sie verfolgen - und warum Leidenschaft die Basis für alles ist.


Marc Augé und Hakim Traoré - die beiden Youngster, die in diesem Sommer Profiverträge erhalten haben, sind die jüngsten Beispiele für erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Jugendleistungszentrum des VfL. Auf den Weg dieser Talente, die auf den Spuren von Sebastian Klaas oder dem inzwischen nach Bremen weitergezogenen Felix Agu wandeln, sind auch Alexander Ukrow, Leiter des NLZ, und Lutz Schubbert, Leiter Organisation, durchaus stolz. Als Gäste beim VfL-Podcast "Brückengeflüster" gibt das Duo im Gespräch mit den NOZ-Sportredakteuren Benjamin Kraus und Stefan Alberti einen Einblick hinter die Kulissen des Leistungszentrums. Sie sprechen aber auch darüber, mit welchen Herausforderungen sie in der Nachwuchsarbeit zu kämpfen haben - Stichworte Belastungssteuerung mit Schulstress, passendes soziales Umfeld sowie Eltern an der Schnittstelle zwischen umfangreicher Unterstützung und belastender Übermotivation für ihren Nachwuchs.

Jörn Martens
Alexander Ukrow (links) und Lutz Schubbert sind stolz auf ihre Nachwuchsarbeit für den VfL Osnabrück.

"Wir bieten den Spielern einerseits ein familiäres Umfeld und andererseits Kompetenz und Expertise", beschreibt Ukrow das Erfolgsgeheimnis des NLZs. Fast ausnahmslos alle Spieler, die dort betreut werden, kommen aus der Region Osnabrück - oder aus einem maximal 100 Kilometer langen Radius, wie Ukrow erklärt. Daher sei auch die Jugendarbeit der Vereine in der Region so immens wichtig. "Wegen des demografischen Wandels, und weil die Jugendlichen immer weniger Zeit für Sport haben, wird gute Jugendarbeit allerdings immer schwieriger", nennt Schubbert die Herausforderungen, denen neben den Breitensport-Klubs auch das VfL-NLZ gegenübersteht.

Einer, der den Sprung gepackt hat, ist Hakim Traoré. Per Telefon zugeschaltet berichtet das frisch gebackene Mitglied des VfL-Profikaders über seine ersten Erfahrungen im kürzlich absolvierten Trainingslager. "Die Intensität in den Zweikämpfen ist viel höher", nennt Traoré den Hauptunterschied zum Jugendfußball. In die Mannschaftskasse habe er übrigens wegen etwaiger Regelverstöße noch nichts einzahlen müssen, verkündet er seinem Förderer Ukrow - den die Antwort durchaus überraschte.

In dieser Episode werden zudem folgende Fragen geklärt:

  • Wie kann gute und nachhaltige Nachwuchsarbeit in Osnabrück gelingen?
  • Warum ist dafür nicht alles entscheidend, dass A- und B-Junioren immer in der Bundesliga spielen?
  • Welches Potential sehen die NLZ-Ausbilder bei Talenten wie Hakim Traoré?
  • Sollte eine U23 wieder ins Leben gerufen werden? Was sind die Vor- und Nachteile?
  • Warum macht der Wertewandel der Jugend den Talentsuchern derart zu schaffen?

Das „Brückengeflüster" erscheint jeden Dienstag auf noz.deSpotifyDeezerApple und Goolge Podcasts.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN