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Sicherheit steht beim Festival an erster Stelle – Landkreis ist mit Konzept zufrieden „Für alle Eventualitäten gewappnet“

Von Eva Voß

Hier rockt ab morgen der Frosch: Zu so einem Festival gehört auch ein bisschen Chaos – aber in Maßen. Foto: Wirtschaftsagentur ArtlandHier rockt ab morgen der Frosch: Zu so einem Festival gehört auch ein bisschen Chaos – aber in Maßen. Foto: Wirtschaftsagentur Artland

evkö Quakenbrück. Ein Rockfestival bedeutet neben guter Musik und ausgelassener Partystimmung auch immer Chaos und Ausnahmezustand. Nun gehört ein bisschen Chaos wohl dazu – damit es aber nicht überhandnimmt, haben sich alle beteiligten Institutionen ein letztes Mal getroffen, um das Sicherheitskonzept noch einmal abschließend durchzugehen.

Auf Einladung der Wirtschaftsagentur Artland (WAAL) trafen sich am Dienstagabend Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Rotes Kreuz, Christliches Krankenhaus Quakenbrück, Konzertagentur, Vertreter des Landkreises als Genehmigungsbehörde, das Ordnungsamt der Samtgemeinde Artland, Luftsportverein und Polizei.

Intensiv wurde bei diesem Treffen noch einmal das Sicherheitskonzept diskutiert, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein, so Dirk Gehrmann von der WAAL.

Ergebnis: Der Straßensperrungsplan wurde um eine weitere Straße ergänzt, auch an der Ostlandstraße werden demnach Streckenposten aufgestellt, um zu verhindern, dass Festivalbesucher mit ihren abgestellten Autos die Wohngebiete verstopfen.

Für Anwohner ist der Weg natürlich frei, allerdings müssen sie damit rechnen, dass sie von den Streckenposten zunächst angehalten und nach ihrem Ziel befragt werden.

Ansonsten waren alle Institutionen mit dem vorgelegten Sicherheitskonzept einverstanden und konnten alle Bedenken ausräumen. Vier Notausgänge mit sieben Meter Breite überzeugten auch die Vertreter des Landkreises.

Doch nicht nur die Sicherheitsvorkehrungen laufen auf Hochtouren, auch der Aufbau auf dem Festivalgelände geht mit großen Schritten voran. Die große Hauptbühne kann man schon gut erkennen, hier werden am Freitag unter anderem „Revolverheld“ und „Culcha Candela“ den Festivalbesuchern einheizen. Am Samstag steht die zurzeit erfolgreichste deutsche Band „Ich und Ich“ hier auf der großen Bühne.

Die kleinere Nebenbühne wird am Freitag den regionalen Bands vorbehalten sein.

Am Sonntag steht noch ein Familiensonntag unter der Regie des „Artland Country Clubs“ auf dem Plan.

Karten für Kurzentschlossene: www.frog-rock-q.de